Sa, 15. Dezember 2018

Nach Schulmassaker

24.12.2012 11:10

US-Stars gegen die Waffenlobby: "Wie viele noch?"

Nach dem grausamen Amoklauf an einer Grundschule vor neun Tagen wird die mächtige US-Waffenlobby nicht müde, gegen die von Präsident Barack Obama geplante Verschärfung des Waffengesetzes Sturm zu laufen. Doch der Präsident erhält nun prominente Unterstützung aus Hollywood: Stars wie Beyonce Knowles, Jennifer Aniston, Jamie Foxx, Ellen DeGeneres, Will Ferrell und Michelle Williams melden sich per Videobotschaft zu Wort.

"Columbine, Virginia Tech, Tuscon, Aurora, Fort Hood, Newtown. Wie viele noch?", fragen die Stars, bezugnehmend auf die Amokläufe an Schulen, Colleges, Einkaufszentren und Kinos. Ihre Botschaft ist eindeutig: "Genug!"

Chris Rock, Jessica Alba, Conan O'Brien, Reese Witherspoon, Gwyneth Paltrow, Jeremy Renner und viele andere sind Teil der Kampagne "Demand a Plan to End Gun Violence". Sie fordern schärfere Waffengesetze, unter anderem ein Verbot des Verkaufs von automatischen Schusswaffen.

Stars reagieren auf Vorwurf, Hollywood sei schuld
Zudem sollen strengere Kontrollen – auch des privaten Umfeldes – bei jenen Personen durchgeführt werden, die eine Waffe kaufen wollen. Die Stars reagieren damit auf den Vorwurf des Vizepräsidenten der Waffenlobby NRA, Wayne LaPierre. Er beschuldigte nämlich in seiner jüngsten Pressekonferenz neben gewalttätigen Videospielen auch Hollywood und seine Filme, Auslöser derartiger Bluttaten, wie sie in Newtown passierte, zu sein.

Die Kampagne "Demand a Plan to End Gun Violence" wurde nach dem Amoklauf von Aurora, als bei der Premiere des neuen Batman-Streifens zwölf Menschen getötet worden waren, ins Leben gerufen worden. Über 700.000 Unterschriften konnten bereits für eine Petition der Kampagne gewonnen werden.

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