Sa, 20. Oktober 2018

Er will Kontinuität

20.12.2012 10:40

Rapid-Sportdirektor Schulte 'kein Freund vieler Transfers'

Rapid hat am Donnerstag den neuen Sportdirektor Helmut Schulte der Öffentlichkeit vorgestellt. Der 55-jährige Deutsche präsentierte sich bei seiner Antrittspressekonferenz in Hütteldorf als geradlinig und zielfokussiert. Er sei "kein Freund vieler Transfers", erklärte er und versicherte, vor allem in der Personalpolitik auf Kontinuität zu setzen. Die Chronologie der Pressekonferenz:
  • 10.36 Uhr: Die Pressekonferenz ist beendet.
  • 10.34 Uhr: Schöttel freut sich auf Entlastung. "Speziell in Zeiten, in denen es nicht gut gelaufen ist, ist sehr viel an meiner Person hängen geblieben. Daher ist es gut, dass es im Klub so viele Kompetenzen wie möglich gibt."
  • 10.33 Uhr: Schöttel erklärt, in den Entscheidungsprozess nie eingebunden gewesen zu sein. Trotzdem zeigt er sich vom neuen Sportdirektor "jetzt schon begeistert. Mir gefällt die Klarheit, mit der er Dinge anspricht".
  • 10.32 Uhr: "Wenn wir Misserfolg haben wollen, dann müssen wir ganz, ganz oft das Personal wechseln. Ich bin also kein Freund von vielen Transfers", sagt Schulte.
  • 10.30 Uhr: Edlinger zur Person Carsten Jancker, der von diversen Medien als Favorit auf den Sportdirektor-Posten gehandelt worden war: "Er bleibt Chef des Nachwuchses. Er ist ein ganz wichtiger Teil des Vereins."
  • 10.29 Uhr: Schultes Einschätzung zur Causa Hanappi-Stadion bleibt knapp: "Ein Stadion muss natürlich den aktuellen Anforderungen entsprechen. Mehr will und kann ich dazu noch nicht sagen. Ich rede nämlich nur über Dinge, von denen ich meine, eine Expertise dazu zu haben."
  • 10.27 Uhr: Schöttel wird nach möglichen Transfers im Winter gefragt, hält sich aber bedeckt. "Zuerst werde ich mich mit Helmut Schulte beraten. Ich hoffe, dass ich von seinen Erfahrungen profitieren kann."
  • 10.26 Uhr: Ob Schulte bei Spielen auf der Trainerbank Platz nehmen wird, lässt er offen. "Das werde ich gemeinsam mit Peter Schöttel entscheiden."
  • 10.25 Uhr: Schultes schildert erste Eindrücke von der Mannschaft. "Ich habe drei Spiele und dabei viele talentierte Spieler und eine gute Mannschaft gesehen."
  • 10.23 Uhr: Ob es eine Philosophieänderung geben werde, will ein Journalist von Schulte wissen. "Nein", antwortet Schulte. "Wir werden nur Geld ausgeben, das wir haben. Gott sei Dank sind hier kompetente Leute am Werk, die viel Geld lukrieren. Wir müssen aus unseren Möglichkeiten das Beste machen. Man darf aber auch keine unrealistischen Zielsetzungen haben. Wir werden die Zukunft des Klubs sicher nicht gefährden."
  • 10.20 Uhr: "Ich arbeite am liebsten bei einem Verein, in dem Fußball geatmet wird, bei dem sehr viel Leidenschaft herrscht. Da bin ich zuhause", erläutert Schulte, warum es ihn in seiner Karriere stets zu Vereinen mit großer Tradition und Fanbasis wie Schalke oder St. Pauli gezogen hat.
  • 10.18 Uhr: "Was mir im Hearing besonders gut gefallen hat, war, dass Herr Schulte meinte, dass er sich als der erste und wesentliche Unterstützer des Trainers sieht", erklärt Edlinger. Schultes These sei: "Nur ein starker Trainer kann erfolgreich sein." Diese "fast philosophische Einschätzung" habe Edlinger beeindruckt.
  • 10.16 Uhr: Präsident Edlinger zeigt sich von der "Klarheit und der Bestimmtheit" Schultes überzeugt. "Er weiß, wovon er spricht. Er ist der richtige Mann für unseren Verein."
  • 10.15 Uhr: Trainer Schöttel ist überzeugt, dass "Helmut diesem Verein ganz sicher helfen kann. Mein Eindruck, den ich von ihm habe, ist ein sehr guter".
  • 10.13 Uhr: "Geht es dem Klub gut, geht es uns allen gut. Daher werde ich alles dafür tun, dass es dem Klub gut geht", so Schulte.
  • 10.12 Uhr: Seine Arbeitsweise beschreibt der Deutsche wie folgt: "Zuhören, zusehen und dann Entscheidungen treffen. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Präsident Edlinger, Generalmanager Kuhn und Trainer Schöttel, aber auch mit den Medienvertretern und unseren Fans. Die Sympathisantenschar ist ja in etwa so groß wie jene des FC St. Pauli."
  • 10.11 Uhr: Schulte nennt Steffen Hofmann als sein Vorbild für "einen Deutschen in Österreich. Ich finde es gut, wie er hier Fuß gefasst hat. Daran will ich mich orientieren".
  • 10.10 Uhr: Schulte ergreift das Wort. "Für mich ist es eine große Ehre, bei einem Klub mit so viel Tradition und so vielen Erfolgen arbeiten zu dürfen. Ich kenne natürlich viele große Namen aus der Geschichte wie Bimbo Binder, Hans Krankl, Andreas Herzog oder natürlich Peter Schöttel."
  • 10.09 Uhr: "Die Ansichten, die Herr Schulte im Hearing dargelegt hat, haben uns überzeugt. Es gibt einen Vertrag für ein Jahr, allerdings mit der Option auf Verlängerung."
  • 10.08 Uhr: "Wir haben mit Helmut Schulte eine gute Wahl getroffen", stellt Edlinger gleich zu Beginn fest.
  • 10.07 Uhr: Mit etwas Verspätung betreten Präsident Rudolf Edlinger, Trainer Peter Schöttel und Neo-Sportdirektor Schulte das Podium.

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