Cocktails schlürfen, am Strand spazieren und nach einem anstrengenden Jahr die Seele baumeln lassen. Viele Steirer haben in ihrem bevorstehenden Sommerurlaub nur ein Ziel: Endlich wieder richtig ausspannen und genießen. Doch Vorsicht: Diese locker-luftige Entspanntheit der Urlauber ist Nährboden für Kriminelle. Wir wissen, worauf Sie achten sollten!
Im freudigen Urlaubstaumel passiert es schnell, dass die Strandtasche unbeaufsichtigt bleibt oder die Geldbörse offen am Restauranttisch liegt. Genau in diesen Situationen greifen die Langfinger zu. Die Folge: Der Traumurlaub wird schnell zum Albtraum. Deshalb sollten Sie in den Urlaub nicht nur Badekleidung, Sonnencreme und Sonnenbrille mitnehmen, sondern auch die wichtigsten Tipps gegen Kriminelle ins Reisegepäck packen.
Blumen zur Ablenkung
Die Experten des Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) kennen die gängigsten Tricks: „Eine beliebte Methode ist zum Beispiel der sogenannte Rosentrick“, weiß Armin Kaltenegger, Leiter des Bereiches Eigentumsschutz. „Betrüger bieten an belebten Plätzen Rosen oder andere Blumen an, um das Opfer ablenken, und um dann einen Taschendiebstahl zu begehen.“
Meistens machen sich Urlaubsbetrüger die Ablenkung, lokale Unkenntnis oder Unaufmerksamkeit ihrer Opfer zunutze.

KFV-Experte Armin Kaltenegger
Bild: Michael Sabotha
Sie lenken ihr Opfer auch ab, indem sie um Spenden bitten oder nach einem Foto fragen. Währenddessen greifen Komplizen unauffällig in Taschen, Rucksäcke oder Geldbörsen, um Wertgegenstände, Bargeld, Kreditkarten oder persönliche Dokumente zu stehlen. „Meist handelt es sich dabei um wirklich gut organisierte Täter, die in Gruppen zusammenarbeiten“, so Kaltenegger aus jahrelanger Erfahrung.
Betrügerische Taxifahrer ohne Lizenz
Eine weitere, sehr beliebte Masche, die vielen schon passiert ist, ist der Taxischwindel. Falsche Chauffeure ohne echte Lizenz positionieren sich an touristischen Orten und nutzen die Unkenntnis der Reisenden. Sie nehmen absichtlich längere Fahrtstrecken, um den Preis in die Höhe zu treiben. Es kommt auch vor, dass Taxameter manipuliert sind.
Auf Anbieter und Websicherheit schauen
Oft beginnt der Betrug leider bereits bei der Urlaubsbuchung. Mit gefälschten Urlaubsseiten oder unseriösen Urlaubsangeboten per Mail oder Telefon versuchen Betrüger an Geld und persönliche Daten der Reisenden zu gelangen. „Seien Sie wachsam, auf welchen Seiten Sie buchen, worauf Sie klicken und überprüfen Sie unbedingt die Webseiten-Authentizität“, warnt Kaltenegger.
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