Da kullern die Tränen! Rekordweltmeister Lewis Hamilton war nach seinem ersten Sieg nach zweieinhalb Jahren in seinem Zuhause in Silverstone sichtlich gerührt. „Ich kann nicht aufhören zu weinen“, sagte er im Siegerinterview nach dem Rennen.
Kein Wunder: Erstmals seit 945 Tagen steht der Brite wieder ganz oben. Und: Hamilton triumphierte als erster Fahrer überhaupt zum neunten Mal in Silverstone.“Ich kann nicht aufhören zu weinen! Seit 2021 stehe ich einfach jeden Tag auf und versuche zu kämpfen, zu trainieren, mich auf die Aufgabe zu konzentrieren und so hart wie möglich mit diesem tollen Team zu arbeiten“, sagte ein erleichterter Hamilton nach Rennende.
Der Brite wechselt bekanntlich 2025 zu Ferrari, es war also sein letzter Auftritt in Silverstone im silbernen Boliden. „Das ist mein letztes Rennen hier für dieses Team. Ich freue mich so, dass ich es für sie gewonnen habe. Ich werde für immer dankbar sein für jeden Einzelnen bei Mercedes. Das ist unglaublich, es gibt kein besseres Gefühl.“
Hamilton-Zweifel
Hamilton erklärte zudem, er habe oft daran gezweifelt, „dass wir in diesem Jahr noch einen Sieg holen würden. Jetzt vor den Red Bulls und McLarens zu gewinnen, ist etwas ganz Besonderes für mich.“
Das ist ein bisschen wie ein kleines Märchen!
Toto Wolff
Auch für Toto Wolff war es ein freudenreicher Tag. Der Mercedes-Teamchef im ORF: „Ich glaube jetzt war‘s ganz ehrlich. Wir haben profitiert beim letzten Rennen [in Spielberg] von dem Crash. Aber heute haben wir es fast bei allen Bedingungen kontrolliert. Und das zeigt, dass wir jetzt Teil der Mannschaften vorne sind. Und ich hoffe, dass das bei den nächsten Rennen – auch in der Hitze, in Budapest, wo natürlich ganz andere Bedingungen sind – genauso weitergehen kann.“
„Wie ein kleines Märchen“
Entscheidend für den Sieg sei auch gewesen, „dass wir da ein bisschen gezockt haben“, so Wolff über den zweiten Boxenstopp. „Aber auch die Kommunikation zwischen Fahrer und Team hat da richtig gut funktioniert“, lobte er. Und emotional sei es toll gewesen, „dass wir eine richtig gute Verabschiedung gemacht haben mit Lewis in England, den britischen Grand Prix zu gewinnen vor den eigenen Fans, das letzte Rennen hier mit Mercedes. Das ist ein bisschen wie ein kleines Märchen“, so Wolff.
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