Mit einer erschreckend schwachen Leistung sang- und klanglos bei der EM ausgeschieden, dann auch noch bei der Pressekonferenz mit einer Fiat-Frage provoziert: Italiens Teamchef Luciano Spalletti erlebte wohl schon schönere Tage in seiner Karriere ...
„Entschuldigen Sie die Metapher, aber kann es sein, dass Italien heute ein Fiat Panda war und die Schweiz ein Ferrari?“, wollte ein Schweizer Reporter bei der Pressekonferenz nach dem 2:0-Sieg der Eidgenossen gegen den entthronten Titelverteidiger wissen.
„Geschmacklose Anspielungen“
Nachdem es Probleme bei der Übersetzung gab und Spalletti längere Zeit nicht wusste, was überhaupt gefragt wurde, reagierte der frustrierte Teamchef schließlich mit beißendem Spott. Nach einer Niederlage wie dieser müsse man auch „geschmacklose Anspielungen wie die Ihre“ akzeptieren, sagte der Trainer in Richtung des Reporters. „Sie müssen eine Person mit großartiger Ironie und großer Qualität sein“, ätzte Spalletti. „Sie haben wohl recht“.
Anschließend wollte der Italien-Teamchef sogar den Namen des Reporters und dessen Arbeitgebers wissen, zeigte spöttisch den erhobenen Daumen und lachte fast schon teuflisch.
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