SCR Altach baut aus

Neuer VIP-Club als Investition in die Zukunft

Vorarlberg
20.06.2024 18:40

Der SCR Altach hofft, dass sich die Erweiterung des VIP-Klubs nicht nur finanziell, sondern letztlich auch sportlich positiv auswirken wird. Für den Ausbau nimmt der Bundesligist zum ersten Mal einen größeren Kredit auf. 

Die Bagger sind aufgefahren in der Altacher Cashpoint-Arena. Das neue Gebäude hinter der Westtribüne, das den VIP-Klub und die Geschäftsstelle sowie eine verbesserte Spieltagsinfrastruktur beherbergen wird, soll in einem Jahr fertiggestellt sein. Die Kosten belaufen sich auf rund 13 Millionen Euro, zehn Millionen steuert der Klub selbst dazu bei. „Wir haben bereits seit Jahren einen klaren Plan, wie wir vorgehen wollen, was zu welcher Zeit machbar sein wird“, sagt Geschäftsführer Christoph Längle.

Erstmals in der Klubgeschichte geht der Verein – oder besser die Firma – Altach ein größeres Schuldenrisiko ein. „Der Plan ist dahingehend ausgelegt, dass wir in 20 Jahren den gesamten Kredit abbezahlt haben werden“, sagt der Geschäftsführer. Mit dem aktuellen Vorhaben werden die Rheindörfler am Schnabelholz fast 20 Millionen Euro aus Eigenmitteln in den Infrastrukturausbau investiert haben – davon können andere Bundesligaklubs nur träumen.

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Der Plan ist dahingehend ausgelegt, dass wir in 20 Jahren den gesamten Kredit abbezahlt haben werden.

Christoph Längle, Geschäftsführer SCR Altach

Dass die Altacher finanziell immer gut aufgestellt waren, beweist nicht zuletzt die Tatsache, dass es beim Lizenzierungsantrag noch nie Probleme oder gar Auflagen gegeben hat. „Gerade der VIP-Klub ist eine Investition in die Zukunft. Die Kapazität im VIP-Bereich steigt von bisher 600 auf zukünftig 1000 Personen. Das Erlebnis Fußball, das wir dann anbieten können, wird einzigartig sein. So etwas hat man in Vorarlberg noch nicht erlebt“, schwärmt Längle.

Der Altach-Boss erhofft sich dadurch auch einen sportlichen Aufschwung: „In den vergangenen Jahren standen wir zweimal am Abgrund. Wir müssen uns für die Zukunft wappnen. Die anderen Klubs rüsten fast alle auf. Da gilt es mitzuhalten – und das muss uns auch auf der finanziellen Ebene gelingen“, gibt Längle die Richtung vor.

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