Der wilde Formel-1-Crash in Monaco sorgt nach wie vor für viel Gesprächsstoff. „Im Nachhinein hätte ich ihm nicht vertrauen sollen“, sieht Haas-Pilot Kevin Magnussen weiterhin die Schuld bei Sergio Perez.
Die Startphase bei Rennen in Monaco war von einem schweren Unfall überschattet worden. Red-Bull-Pilot Sergio Perez ging von Platz 16 ins Rennen und kollidierte bei voller Geschwindigkeit mit Haas-Fahrer Kevin Magnussen. Der RB-Bolide kam völlig zerstört zum Stillstand, Perez überstand den Crash aber unverletzt. Magnussen und dessen deutscher Teamkollege Nico Hülkenberg konnten ebenfalls nicht mehr weiterfahren.
Hier der Crash im Video:
„Er hat mich gesehen“
„Ich war überrascht. Ich sehe Checo nicht als dreckigen Fahrer oder so, aber ich war überrascht, dass er mir nicht den Raum gelassen hat“, sagt Magnussen vor dem Grand Prix in Kanada. Der Däne ist sich jedenfalls keiner Schuld bewusst. „Offensichtlich hat er mich nur in die Mauer gedrängt, um mich einzuschüchtern und mich zurückzudrängen, aber ich glaube nicht, dass das die Art ist, wie wir Rennen fahren sollten. Er hat mich gesehen. Daran gibt es keinen Weg vorbei. Er hat mich gesehen.
Was er aus dem Unfall gelernt hat? „Im Nachhinein hätte ich ihm nicht vertrauen sollen, aber das ändert nichts an der Tatsache, dass er keinen Abstand gelassen hat“, schimpft Magnussen über die Aktion von Perez. „Vielleicht hätte ich mit meiner Erfahrung wissen müssen, dass bestimmte Fahrer nicht immer eine Wagenbreite übrig lassen und es immer ein Risiko gibt, dass sie es nicht tun.“
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