Regisseur Adrian Goiginger räumte beim Österreichischen Filmpreis in Wien gleich in vier Kategorien mit seinem Kinofilm „Rickerl“ ab.
„Ich will jetzt keine Namen nennen, aber ein paar Kollegen haben die Nacht schon kräftig durchgefeiert“, scherzt Regisseur Adrian Goiginger. Recht haben sie, denn Goiginger und sein „Rickerl“-Filmteam haben beim Österreichischen Filmpreis am Mittwochabend in Wien so richtig abgeräumt. Gleich vier Preise konnten sie mit nachhause nehmen. Unter anderem wurde Voodoo Jürgens in der Kategorie beste männliche Hauptrolle, als strauchelnder Beislmusiker, und Goiginger selber für beste Regie und Drehbuch ausgezeichnet.
Erfolgsstory mit einem Hindernis zu Beginn
Obwohl die Prämierten von ihrem Glück erst direkt vor Ort erfuhren, nahm Goiginger den Preisregen gelassen: „Am meisten freue ich mich nicht für mich selber, sondern für mein Team. Filme sind immer Gemeinschaftsarbeit. Ohne die tollen Leute um mich herum wären solche Erfolge gar nicht erst möglich.“
Goiginger weiß, wovon er spricht, hatte er zu Beginn der Produktion von „Rickerl“ mit Hürden diesbezüglich zu kämpfen. „Als ich Voodoos Lieder gehört habe, habe ich mir gedacht, mit ihm muss ich einen Film machen.“ Den persönlichen Kontakt zu dem Sänger herzustellen, sei aber alles andere als einfach verlaufen. „Ich hatte ja keine Nummer von ihm. Also habe ich mich ganz förmlich an sein Management gewandt und gehofft, dass er Interesse hat“, muss Goiginger heute ein bisschen schmunzeln. Mittlerweile ist zwischen den beiden Männer eine echte Freundschaft entstanden.
Auf bewährte Kollegen greift der Salzburger Regisseur auch bei seinem nächsten Filmprojekt zurück: Im Herbst starten die Dreharbeiten zu „Vier minus drei“. Der Film basiert auf dem autobiografischen Roman von Barbara Pachl-Eberhart, in dem sie über den tragischen Verlust ihrer Familie berichtet.
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