Kuriose Reisen

Badewanne mit direktem Blick auf den Taj Mahal

Salzburg
10.07.2025 06:00

So unterschiedlich wie die Salzburger sind auch deren Reisewünsche. Möglich ist dabei vieles: Vom Inka-Trail bis hin zu 125 Nächten auf einem Kreuzfahrtschiff oder dem Blick aus der Badewanne auf ein Weltwunder, wie Reiseberater im Gespräch mit der „Krone“ verraten.

Während die Reisepreise heuer erneut angezogen haben, wünschen sich Salzburger immer wieder auch kuriose Reiseziele. Und erfüllt wurde hier von Salzburger Reiseberatern schon so einiges.

„Individuelle Reisen lassen sich pauschal buchen und sind dann für die Kunden quasi aus einer Hand“, erzählt Petra Stranger, Inhaberin des gleichnamigen Reisebüros in St. Johann im Pongau.

Bei der Frage nach ungewöhnlichen Beispielen fällt ihr sofort ein: Indien und Brasilien – allerdings mit sehr speziellen Vorlieben. „Einmal wurde eine Hotelsuite mit frei stehender Badewanne und Blick auf den Taj Mahal gewünscht. Und einmal eine Dachterrasse in Rio de Janeiro, um einen Geburtstag zu feiern.“

Auch Inka-Trails auf den Macu Picchu wurden schon organisiert.
Auch Inka-Trails auf den Macu Picchu wurden schon organisiert.(Bild: EPA/Ernesto Arias)

Ähnliches können auch ihre Berufskollegen berichten. So stellte Daniel Kantor-Pucher von der Restplatzbörse Salzburg bereits eine Kombination aus Istanbul, Australien und Sri Lanka zusammen und Gerald Eckhart von der Reisezeit Golling organisierte etwa eine Grönland-Rundreise und einen individuellen Inka-Trail auf den Machu Picchu in Peru.

„Wir haben auch schon einmal eine Weltreise auf einem Kreuzfahrtschiff organisiert. Dabei waren unsere Kunden 125 Nächte unterwegs.“ Was alles möglich ist, weiß auch Patrik Weitzer, Geschäftsführer von Geo-Reisen in Salzburg: „Solange keine Reisewarnungen existieren, gibt es da kaum Grenzen.“

Sehr ungewöhnlich war eine Weltreise per Kreuzfahrtschiff. Diese dauerte 125 Nächte ...
Sehr ungewöhnlich war eine Weltreise per Kreuzfahrtschiff. Diese dauerte 125 Nächte (Symbolbild).(Bild: Ivan Sarfatti)

„Auftragslage der Reisebüros ist gut“
Dabei setzen die Salzburger beim Buchen generell stark auf persönliche Beratung in Reisebüros: „Die Auftragslage ist gut“, vermelden sowohl die Salzburger Wirtschaftskammer als auch mehrere Reiseberater aus dem Bundesland gegenüber der „Krone“.

Zurückzuführen ist das unter anderem darauf, dass viele Kunden seit der Covid-Pandemie und den damit verbundenen Einschränkungen beim Reisen, noch immer direkte Ansprechpartner möchten. Dass einige selbst online buchen, habe sich so herauskristallisiert.

Kerngeschäft der Reisebüros sei es, Passendes zu finden und zu buchen, denn: Wenn Reisen nicht pauschal zusammengefasst werden, bestehe immer ein Restrisiko – etwa wenn ein Flug ausfällt. Wer hier zum Beispiel ein Kreuzfahrtschiff erwischen muss, könnte aufgrund des verpassten Anschlusses draufzahlen.

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