Blau-gelber Fördermeister: Jeder Euro, der aus unserem Bundesland nach Brüssel fließt, kommt dreifach retour!
Frieden und Wohlstand sind die beiden Säulen, auf denen die Europäische Union beruht. Die „Krone“ hat sich angesehen, was der unserem Bundesland gebracht hat. In den vergangenen drei Jahrzehnten flossen mehr als 13 Milliarden (!) Euro für Regionalentwicklung, Landwirtschaft und Forschung aus der EU nach Niederösterreich.
Förderungen eine Holschuld
Freilich eine Holschuld, wie Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner betont: „Wir sind Staatsmeister beim Abholen von Förderungen!“ Denn für jeden Euro, der aus dem weiten Land nach Brüssel fließt, kommen drei Euro wieder retour – ein Wert, der im Bundesländervergleich unübertroffen ist.
Die Europäische Union ist damit eine Gemeinschaft, die uns nicht nur schützt, sondern vor allem auch wirtschaftlich nützt.
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner
Dass das auch positive Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt hat, liegt auf der Hand: Seit 1995 hat sich die Zahl der Beschäftigten um fast ein Drittel erhöht, die Wirtschaftsleisten verdreifacht, die Exportleistung gar vervierfacht, heißt es. Und: Acht der zehn wichtigsten Exportmärkte liegen in Mitgliedsländern.
15.500 neue Arbeitsplätze wurden seit dem Beitritt zur EU im Jahr 1995 aus den Mitteln des Fonds für regionale Entwicklung im weiten Land geschaffen. Zusätzlich wurden auch 50.000 Jobs abgesichert.
Wie sehr die oft als abgehoben und ungreifbar kritisierte EU-Politik hierzulande Niederschlag findet, merkt man vor allem an der Landwirtschaft. Als rot-weiß-rote Kornkammer hat Niederösterreich nicht nur ein großes Interesse an, sondern auch eine starke Stimme in der europäischen Agrarpolitik. Alleine in diesem Sektor flossen seit dem Jahr 1995 rund 12 Milliarden Euro ins weite Land zwischen Enns und Leitha.
Hohe Wahlbereitschaft, aber Vertrauen sinkt
Zwei Drittel der Wahlberechtigten wollten übrigens zur Wahl gehen – wenn auch viele der Befragten ein kritisches Verhältnis zur EU haben. Ein Drittel sieht vor allem Negatives in Verbindung mit der Mitgliedschaft. Nicht ganz so viele, nämlich 28 Prozent, haben hingegen ein klar positives Bild. Vor der Europawahl im Jahr 2019 waren diese beiden Werte übrigens noch genau umgekehrt.
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