„Kann nicht anders“

Blitzstart! Dank „Baumi“ ist das Österreichs DNA

Fußball International
06.06.2024 07:02

Österreich ging gegen Serbien zum dritten Mal in Folge schnell in Führung. Teamchef Ralf Rangnick freute der Doppelschlag: „Die Mannschaft kann nicht anders, als nachzulegen.“

„Wir hätten fast das Tor vom Baumi in der Slowakei (Anm. Weltrekord nach 6,3 Sekunden) noch unterboten. Allein, dass wir es immer wieder schaffen, so durchzukommen, ist klasse. Es macht Spaß zu sehen, dass wir uns immer wieder etwas Neues einfallen lassen.“

„Hat jedes Mal eine Idee“
Sieben Sekunden dauerte es bis zum Elferalarm beim 2:1-Sieg gegen die Serben – da geriet auch Teamchef Ralf Rangnick ins Schwärmen. Wobei Alex Prass zugab: „Wir haben nicht wahnsinnig viele Varianten in petto, aber Baumi hat jedes Mal eine Idee.“

Hellwach vom Anpfiff an; das ist dank Christoph Baumgartner jetzt Österreichs DNA – so gelang der dritte Blitzstart in Folge. Auch Xaver Schlager hatte im März beim 6:1 gegen die Türkei nach zwei Minuten den Torreigen eingeleitet.

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Dass wir es schaffen, so durchzukommen, ist klasse. Es macht Spaß, dass wir uns immer etwas Neues einfallen lassen.

Ralf Rangnick

„War mir sicher“
Am Dienstag mussten sich die 37.800 Fans im Happel-Oval nur wegen des nicht gegebenen Elfers bis zur 10. Minute gedulden, dann schrieb Patrick Wimmer erstmals im Nationalteam an. Und strahlte: „Ich war mir schon beim Schuss sicher, dass ich ihn mache.“ Danach präsentierte der Frischvermählte beim Torjubel seinen Ehering, das hatte der Wolfsburg-Legionär im Vorhinein mit seiner Frau ausgemacht

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Meine Frau hat gesagt, jetzt sind wir verheiratet, heute ist es so weit. Freut mich umso mehr, dass es geklappt hat.

Patrick Wimmer

Letztmals den Start verschlafen hat Österreich am 7. September 2023 beim 1:1 gegen Moldawien, da stand es nach drei Minuten 0:1, wurde es ein Krampf. Daraus wurden die richtigen Lehren gezogen.

Patrick Wimmer (l.) erzielte sein erstes Länderspieltor.
Patrick Wimmer (l.) erzielte sein erstes Länderspieltor.(Bild: GEPA)

Wobei jetzt gegen die Serben binnen 137 Sekunden auch wieder (wie schon in Schweden, gegen Aserbaidschan und in Kroatien) ein Doppelschlag gelang. „Das ist Teil unserer Spielweise, die Mannschaft kann gar nicht anders, als nachzulegen“, so Rangnick. Der aber relativierte: „Wir müssen die Kirche im Dorf lassen, können nicht davon ausgehen, dass wir jedes Spiel 2:0, 3:0 oder 6:1 gewinnen. Die Serben wehrten sich dann. Aber wir haben das Spiel gezogen, sind in der Lage, zu gewinnen, wenn es physisch wird, sind bereit für die EURO.“

Unangenehme Vier-Augen-Gespräche
Am Freitag muss Rangnick seinen 26-Mann-Kader verkünden: „Diese Entscheidung steht noch an. Jeder Spieler, den es betrifft, wird von mir in einem Vier-Augen-Gespräch informiert.“

Bei Flo Grillitsch, der mit einem Brummschädel rausmusste, gibt es Entwarnung, er ist auch in der Schweiz dabei.

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