Mehr als 100.000 Euro „investierte“ ein 31-jähriger Klagenfurter auf einer vermeintlichen Krypto-Trading-Plattform. Ein großer Teil des Geldes gehörte seiner Lebensgefährtin.
Dem Mann wurde von einer vermeintlichen Beraterin im November 2023 ein hoher Gewinn durch geringen Einsatz versprochen. Nach der ersten Investition auf der Krypto-Plattform wurde der 31-Jährige regelmäßig kontaktiert – er sollte immer mehr Geld überweisen, um „seinen Gewinn zu maximieren“.
Nicht nur sein Erspartes gesetzt
Und offenbar träumte der Klagenfurter vom großen Geld – so setzte er nicht nur sein ganzes Erspartes, sondern auch das seiner Lebensgefährtin ein. „Das Opfer beantragte außerdem einen Kredit in der Höhe eines fünfstelligen Eurobetrages“, heißt es seitens der Polizei.
Erst als der 31-Jährige sich seinen Gewinn auszahlen wollte und in diesem Zuge aufgefordert wurde, vorher noch die Steuer auf das Kryptokonto zu überweisen, wurde er misstrauisch. „Er erkundigte sich bei einem Anwalt und erstattete dann Anzeige“, so ein Beamter. Insgesamt entstand ein Schaden in Höhe eines sechsstelligen Eurobetrages.
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