Mit Sturm Graz hat Österreich nach elf Jahren einen neuen Fußball-Meister bekommen. Der sportliche Aufschwung der Steirer hängt unmittelbar mit dem finanziellen zusammen. Und umgekehrt. Ein Wechselspiel, das nicht alle Bundesliga-Klubs beherrschen. Denn viel Geld ist auch anderswo im Umlauf, nur der Erfolg bleibt aus. Krone+ hat sich angesehen, wie hoch die Punkteausbeute der Klubs im Verhältnis zu den Personalkosten ist.
So mancher Traditionsklub hinkt seit Jahren den eigenen Erwartungen hinterher, andere hängen finanziell in den Seilen. Vor allem die Wiener Großklubs Rapid und Austria können die selbst gesteckten Ziele seit vielen Saisonen nicht erreichen, einzelne Lichtblicke wie Rang drei der Austria in der Saison 21/22 oder Rapids zweimaliger Einzug ins Cupfinale sind nur Tropfen auf den Steinen der heißblütigen Fans. Die sich mehr erwarten. Und das zu Recht. Gerade Rapid und Austria investieren viel Geld ins Personal, ernten dafür aber wenig Ertrag. Ein Missverhältnis, über das sich die Konkurrenz lustig macht.
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