AI Act

EU-Staaten segnen KI-Gesetz final ab

Web
21.05.2024 11:15

Die EU-Staaten haben am Dienstag in Brüssel einstimmig für die Regulierung von Künstlicher Intelligenz gestimmt und damit den sogenannten AI Act final abgesegnet. Das EU-Gesetz teilt KI-Systeme in unterschiedliche Risikokategorien ein und soll diese dementsprechend regulieren. Auch sollen KI-generierte Texte, Bilder oder Videos künftig gekennzeichnet werden müssen.

Österreichs Digitalisierungsstaatssekretärin Claudia Plakolm (ÖVP) begrüßte vor dem Treffen der für Telekommunikation zuständigen EU-Minister am Dienstag die Kennzeichnungspflicht, insbesondere mit Blick auf die Jugend. Diese würden im Internet geflutet „von einer Unzahl an Bildern und Videos (...) von Influencern, die es meistens gar nicht gibt, die mit wenigen Mausklicks hergestellt wurden“ und die „das eigene Schönheitsempfinden massiv beeinflussen“.

Plakolm sieht in der KI-Regulierung aber auch eine Chance für den österreichischen Wirtschaftsstandort. Das Land sei gut aufgestellt, was „Anwendungsforschung und Grundlagenforschung“ angeht.

Gewisse Anwendungen wie eine biometrische Kategorisierung auf der Grundlage sensibler Merkmale oder das ungezielte Auslesen von Gesichtsbildern aus dem Internet oder von Überwachungskameras werden mit dem AI Act verboten – Ausnahmen gibt es für Sicherheitsbehörden. Dies sei ein schmaler Grat, so Plakolm gegenüber Journalisten in Brüssel. Es brauche „klare Regelungen“, aber auch „Mut zur Freiheit“.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Loading

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

Kostenlose Spiele
Vorteilswelt