Schon die Anfahrt mit dem Auto herauf aus dem Oberinntal oder herüber von der Pillerhöhe zum Ausgangspunkt ist ein Erlebnis. Die Wanderung bietet sich auch ideal für Familien mit kleinen Kindern an.
Wir fahren – idealerweise aus dem Oberinntal – hinauf ins Dorf Fließ zur Alten Pfarrkirche (Kirche mit nur einem Turm), daran vorbei und gleichbleibend weiter. Ab nun ist die Jagerhütte bestens angeschrieben. Eine bemerkenswert schmale und steile Straße schlängelt sich spektakulär durch die abschüssigen Hänge, in denen mehrere Weiler „hängen“, nach oben bis Spils. Hier orientieren wir uns rechter Hand und parken den Wagen gleich nach dem Ende der Asphaltstraße.
Jetzt spaziert man auf dem Fahrweg, der im Wald sanft ansteigt, weiter nach oben. In einer Linkskehre geht es vorbei an der Talstation des Sessellifts, der an sich zum Krahberg am Venet hinauffahren würde. Wann er wieder den Betrieb aufnehmen wird, wissen nur die neuen Investoren der Venetbahn. Uns nützt er heuer jedenfalls nichts.
Der Fahrweg leitet weiter gemütlich im Wald empor, legt dann eine Rechtskurve ein und bringt uns – im Anschluss an eine Gerade – zur Jagerhütte. Die moderne, aber urige Einkehr, die fast nur die Einheimischen kennen, liegt äußerst sonnig unter dem Krahberg.
Vor der Hütte gibt es viel Platz auf einer aussichtsreichen Terrasse. Kaunergrat und Glockturmkamm über dem Oberen Gericht breiten sich unter anderem vor uns aus. Vor dieser Kulisse lassen sich die – freundlich servierten – Köstlichkeiten aus der Küche besonders genießen.
Zurück geht es dann am selben Weg. Die paar Autos, die unterwegs sind, stören praktisch nicht.
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