Eine Kolumne von Georg Kallinger.
Sportlich hat Fußball-Graz Fußball-Wien in den letzten Jahren klar den Rang abgelaufen. Siehe die Entwicklung von Sturm – und die mittlerweile zwei, vielleicht am Sonntag schon drei errungenen Titel in den letzten zwei Saisonen.
Da kommt auf einmal Steiermarks Landeshauptmann Christopher Drexler daher und „beansprucht“ jetzt auch noch das neue Nationalstadion, das südlich von Graz anstatt im Wiener Prater stehen soll. Die nächste „Attacke“ auf die Hauptstadt?
„Wien als erster Ansprechpartner“
„Nein, ein Denkanstoß“, so der Landeschef. „Aber wo steht geschrieben, dass ein Nationalstadion in Wien stehen muss?“ Nirgends. Wenngleich aber auch ÖFB-Boss Klaus Mitterdorfer vom steirischen Vorstoß aus dem Nichts heraus auf dem falschen Fuß erwischt wurde. „Grundsätzlich sehen wir jede Form der Entwicklung in der Sport-Infrastruktur positiv, interessant sind hier aber immer Machbarkeitsstudien. Wie kann sich das darstellen, wie sieht es mit der Erreichbarkeit aus?“, so Mitterdorfer, der gegenüber der „Krone“ klar betonte: „Wir sehen die Stadt Wien als ersten Ansprechpartner, hier sind wir in guten Gesprächen, was die Weiterentwicklung des Happel-Stadions angeht.“
1:0 für Wien. Aber die Grazer haben vielleicht am Sonntag ohnehin ein ganz anderes Fest zu feiern …
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