Klinik Oberwart

Ausbaupläne nach dem Start werden konkreter

Burgenland
08.05.2024 09:00

Patientenbetrieb in neuer Klinik Oberwart ist reibungslos angelaufen. Mit dem Ausbau des medizinischen Angebots wird jetzt intensiv an Erweiterungsplänen gearbeitet.

Es herrschte reges Treiben in der neuen Klinik, die am Dienstag ihre Pforten für Patienten geöffnet hat. Die Gesundheitsversorgung im Burgenland startet damit in eine neue Ära, es sei ein historischer Tag für alle Burgenländer, sagt Landeshauptmann Hans Peter Doskozil bei einem Lokalaugenschein. Mit dem Start des Patientenbetriebes endet eine intensive und professionell umgesetzte Planungs-, Bau- und Siedlungsphase, zeigt man sich seitens der Gesundheit Burgenland über den reibungslosen Ablauf erfreut.

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Wir wollen Spitzenmedizin in Wohnortnähe anbieten und daher investieren wir massiv in die Infrastruktur aller Standorte, aber auch ins Personal.

Landeshauptmann Hans Peter Doskozil

Neubau liegt unter dem Kostenrahmen von 235 Millionen Euro
235 Millionen Euro sollte das Leuchtturmprojekt maximal kosten. „Der Neubau ist bereits bei der Eröffnung über das Landesbudget abbezahlt“, betont Doskozil. Die endgültigen Kosten sollen sogar unter dem vorgegebenen Rahmen liegen. „Wir wollen Spitzenmedizin in Wohnortnähe anbieten und daher investieren wir massiv in die Infrastruktur aller Standorte, aber auch ins Personal“, erklärt Doskozil.

Klinik Oberwart als Vorbild für Gols
Weil man mit der neuen Klinik Oberwart einen Meilenstein gesetzt hat, soll der Ablauf von Planung bis zur Eröffnung jetzt für das nächste Bauvorhaben, dem Neubau der Klinik Gols, als Vorbild dienen.

Durch die neue Klinik Oberwart werde es auch möglich, künftig Leistungen im Burgenland anzubieten, für die man früher nach Wien oder Graz ausweichen musste. „Das hat einerseits damit zu tun, dass wir die medizinische Ausstattung laufend auf ein höheres Niveau bringen, andererseits macht das auch die Kompetenz der Ärzteschaft möglich“, erklärt Dr. Stephan Kriwanek, Medizinischer Geschäftsführer der Gesundheit Burgenland.

Neue Abteilungen und Betriebskindergarten brauchen mehr Platz
Der Ausbau des Leistungsangebots sorgt darum jetzt schon beim Betriebsstart für die ersten Erweiterungspläne, die im neu installierten Lenkungsausschuss diskutiert werden. Das Projektteam erarbeitet dabei – weil der jetzige Klinikbau dem Wissensstand der Jahre 2018/19 entspricht – systematisch die weiteren Perspektiven.

Fix ist, dass es Abteilungen für Onkologie und Neurochirurgie geben wird, die zwar im Wesentlichen im derzeitigen Klinikgebäude untergebracht werden können. Für diese neuen Abteilungen werde es aber zusätzliche Flächen brauchen – für die Onkologie etwa molekularmedizinische Leistungen im Bereich der Labordiagnostik. Ebenso soll der neue Betriebskindergarten mittelfristig direkt beim Krankenhaus angesiedelt sein und wird daher jetzt schon in die Überlegungen zur Erweiterung einbezogen, heißt es aus dem Büro des Landeshauptmannes.

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