Tirol ist der Gegner

Hartberg feiert im Finale die große Premiere

Steiermark
10.04.2024 17:13

Mittwoch Abend starten die Hartberger Volleyballer erstmals in der Vereinsgeschichte in die Finalserie der Bundesliga. Der Verein entwickelte sich in neun Jahren vom Zweitligisten zum Titelkandidaten. Obmann Manfried Schuller ist besonders stolz auf die tolle Nachwuchsarbeit.

„Als Veranstalter kann man sich nichts Besseres wünschen“, ist Hartberg-Obmann Manfried Schuller glücklich. Denn vergangenes Wochenende qualifizierte sich die U20-Volleyballer um Trainer Markus Hirczy, Kapitän Lukas Glatz und Tobias Willimek in der Oststeiermark für die EM. Erstmals seit 1984. Getragen wurden sie dabei an jedem Spieltag von rund 600 Fans.

(Bild: Carina Müller)

In Hartberg jagt derzeit ein Highlight ohnehin das nächste! Denn schon am Mittwoch Abend spielen die Herren um Max Thaller erstmals in der Vereinsgeschichte in einem Bundesligafinale. Als Gegner stellt sich Hypo Tirol in den Weg. „Das muss man erst realisieren, denn alles ist ziemlich schnell gegangen“, sagt Schuller.

Seit 2012 ist er wieder Obmann beim TSV. 2013 gewann das Team den Cup, nur zwei Jahre später ging es freiwillig zurück in die zweite Bundesliga. In der Saison 2020/21 ging es zurück in die Bundesliga. Damals noch als Abstiegskandidat ging es hoch hinaus, in der Vorsaison schloss Hartberg die Spielzeit als sensationeller Dritter ab.

Entwicklung im Nachwuchs braucht Zeit
„Wir haben hart dafür gearbeitet und mit solider Nachwuchsarbeit alles langsam entwickelt. Das braucht natürlich Zeit, aber jetzt ernten wir die Früchte“, ist Schuller stolz. „Dass es so schnell gegangen ist, hat auch uns etwas überrascht. Wir haben ein exponentielles Wachstum.“

Geht der Hartberger Jubel in der Finalserie weiter?
Geht der Hartberger Jubel in der Finalserie weiter?(Bild: GEPA pictures)

Gegen Meister Tirol sind die Hartberger klarer Außenseiter. „Wir sind absoluter Underdog, können damit aber gut leben. Die absolute Profitruppe von Tirol muss gewinnen, wir können“, nimmt der Obmann vor dem Start heute in Tirol (20.20) Druck von der Mannschaft weg. Auch die Erfahrung spricht gegen die junge oststeirische Truppe. Doch wie man die Tiroler biegen kann, bewies sie am 21. Dezember, als man im Cup-Halbfinale mit 3:1 die Oberhand behielt. „Dass wir sie schlagen können, haben wir gesehen. Wir gehen sicher unbeschwerter in die Serie.“

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