Bayern-Ehrenpräsident Uli Hoeneß hat die eigenen Anhänger für die bittere Niederlage gegen Bochum im Februar mitverantwortlich gemacht. Ein Spiel, das eigentlich nicht mehr zu verlieren war, sei durch eine Protestaktion gekippt worden.
„Wir haben drei Punkte verloren wegen dieser bescheuerten Tennisbälle“, redet sich der Bayern-Patron im Interview mit der „AZ“ in Rage. Damit bezieht sich Hoeneß auf die Unterbrechung im Spiel der Bayern gegen Bochum infolge einer Protestaktion gegen die DFL-Investoren-Pläne.
Zum Zeitpunkt der Unterbrechung führte der Rekordmeister durch ein Tor von Jamal Musiala und hatte sich weitere Chancen erarbeitet. „Es sind 20 Minuten gespielt, es regnet in Strömen, dann schmeißen unsere Fans, die immer so tun, wie wenn sie immer den FC Bayern so lieben, die schmeißen die Bälle“, ärgert sich der Ehrenpräsident.
„Keine wahren Fans“
Dies habe den Spielfluss gebrochen und eine Partie, die eigentlich nicht mehr zu verlieren war, doch noch kippen lassen, ist sich der 72-Jährige sicher. Bei solchen Anhängern handle es sich nicht um die „wahren Fans des FC Bayern“, betont Hoeneß und gibt ihnen eine wesentliche Mitschuld an der Pleite.
Am Ende verloren die Münchner das Spiel noch mit 2:3. Es war die dritte Niederlage in Folge – Leverkusen nutzte den erneuten Patzer eiskalt aus und ist auf dem Weg zur Meisterschaft eigentlich kaum mehr zu bremsen.
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