Für das große Ziel Liga „zwa“ wird die Infrastruktur künftig erneuert. Doch die größte Baustelle ist das Team selbst! Ein Kommentar über die prekäre Situation beim Ostligisten Oberwart.
Das Ziel für die nächsten fünf Jahre steht, ist klar formuliert. Oberwart will spätestens dann in der 2. Liga spielen. Dafür werden zahlreiche Adaptierungen in Sachen Infrastruktur vorgenommen. Doch die größte Baustelle ist aktuell das Team selbst. Ein gut bestückter – und wohl ebenso nicht gerade kostengünstiger – Kader, der einfach nicht performt. Dass Oberwart wirtschaftlich breit und gesund aufgestellt ist, ist kein Geheimnis. Und möchte man den Gerüchten Glauben schenken, ist das Vereinskonto auch prall gefüllt – für Ostligaverhältnisse. Was dabei bislang unterm Strich herausspringt, gleicht dagegen fast schon einer echten Farce.
Um es in einen Kontext zu bringen: Von einem Aufsteiger erwartet niemand, dass die Gegner reihenweise an die Wand gespielt werden. Auch nicht mit so einem Personal. Doch die nötige Einstellung auf dem Feld – und die dazugehörenden Grundtugenden des Fußballs – sind unerlässlich. Ohne dieser Basis braucht der Klub von der Liga „zwa“ künftig nicht zu träumen.
Hoffnungen ruhen auf Rep
Die Realität heißt Ostliga-Abstiegskampf, mehr denn je. Ein Szenario, mit dem wohl keiner gerechnet hat. Oberwarts Hoffnungen ruhen nun auf Rajko Rep. Der verletzungsbedingt erst zu einem Kurzeinsatz kam, laut Coach Guger „im ersten Training mit 40 Prozent alle schwindlig gespielt hat“. Kein Ruhmesblatt für den Kader. Aber gut für die SVO, noch so ein Ass im Ärmel zu haben. Fakt ist: Es braucht jetzt dringend eine Reaktion am Platz. Um zu zeigen, was man (wirklich) kann!
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