Das ging nach hinten los! Der Ex-Sturm-Spieler und nunmehrige ManUnited-Profi Rasmus Hojlund gab einem Fan-Kanal auf Youtube ein Interview. Als das Video veröffentlicht wurde, erhielt der Betreiber des Kanals Morddrohungen. Die Polizei nahm die Ermittlungen auf.
Vor Wochen trafen sich Hojlund und Mark Goldbridge, Besitzer des Kanals „The United Stand“ (1,8 Mio. Abonnenten), um eine Reihe von Themen festzulegen, über die der Däne sprechen könnte. Unter anderem über seine Ausstiegsklausel bei Manchester.
Mit der Veröffentlichung des Videos nahm das Unheil seinen Lauf. Hojlunds Teamkollegen seien nicht gerade glücklich darüber gewesen, dass er mit Goldbridge gesprochen habe, schrieb die „Daily Mail“. Der Moderator soll sich in der Vergangenheit sehr kritisch über die „Red Devils“ geäußert haben. Goldbridge und seine Mitarbeiter erhielten sogar Morddrohungen. Die Polizei nahm die Ermittlungen auf.
Inzwischen kommentierte Goldbridge die prekäre Situation: „Ich habe volles Verständnis dafür, dass Fußball ein leidenschaftlicher und kontroverser Sport ist und dass die Menschen frei entscheiden können, welche Inhalte sie konsumieren.“
Und weiter: „Aber die Angriffe, denen einige unserer Mitarbeiter am Wochenende ausgesetzt waren, sind unglaublich traurig. Das Leben von Menschen zu bedrohen, beweist einmal mehr die abscheuliche Rudelmentalität, die es in den sozialen Medien gibt.“
„Hätten es verhindern können“
Goldbridge wies auch Vorwürfe zurück, dass Hojlunds Teamkollegen oder der Verein nicht glücklich über das Interview gewesen seien. „Es hat Monate gedauert, dieses Interview vorzubereiten. Jeder im Verein wusste davon, der Spieler und andere waren an einem Trainingstag in Carrington dabei, wir waren den ganzen Vormittag dort. Wenn jemand das hätte verhindern wollen, hätte er es tun können. Die Spieler und der Manager bekommen jede Woche eine Liste mit den Medienaufträgen. Sie wissen alle, was los ist.
Rund 500.000 Mal wurde das Video mit Hojlund innerhalb eines Monats aufgerufen.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.