Nur die Plätze sieben (Hamilton) und acht (Russell) sprangen für Mercedes im Qualifying zum Saudi-Arabien-GP heraus. Für Teamchef Toto Wolff viel zu wenig: „Wir hätten hier sogar in der ersten Startreihe vordingen können. „Das ist sehr ärgerlich. Wir wissen, dass wir ein schnelles Auto haben, aber es steht immer auf Messers Schneide.“
Hamilton und Russell tun sich mit dem W15 auf eine schnelle Runde im Moment schwer. Vor allem das instabile Heck macht den Fahrern zu schaffen. Auffallend ist, dass Russell an diesem Wochenende damit besser zurechtkommt als Hamilton. „Lewis erhält vom Wagen einfach nicht jene Rückmeldungen, die er braucht, um volles Vertrauen ins Auto zu fassen. Da gibt es zwischendurch vielleicht mal eine Runde, in welcher der notwendige Grip da ist, aber alles in allem läuft es einfach nicht rund“, so Wolff.
„Ich habe mich am Kommandostand wirklich geärgert. Es wurmt mich einfach zu wissen, dass der Wagen gut ist für die zweit- oder drittschnellste Zeit, und dann stehst du in Reihe 4.“
Dreikampf hinter Red Bull
Wäre Red Bull nicht die dominierende Kraft in der Königsklasse, gäbe es wohl ein heißes Rennen zwischen drei Teams, glaubt auch Wolff: „Ich erwarte uns, Ferrari und McLaren auf dem gleichen Leistungsniveau. Unser Ziel muss darin bestehen, an ihnen vorbeizukommen. Leider ist das Überholen hier nicht ganz einfach. Und beim WM-Auftakt dachten wir auch, dass wir im Grand Prix schneller sein würden. Ich hoffe, es wird hier besser laufen.“
Das Rennen im saudi-arabischen Jeddah geht um 18 Uhr über die Bühne (HIER im sportkrone.at-Ticker).
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