Die Thalgauer FPÖ kritisiert die „Hinterzimmerpolitik“ des ÖVP-Bürgermeisters. Ortschef: „Alle wurden informiert“.
Eine Menge Tafeln könne sich die Gemeinde Thalgau in Zukunft ersparen. Das nennt ÖVP-Bürgermeister Johann Grubinger als einen Vorteil der neuen Regelung. Er erließ kurz vor der bevorstehenden Bürgermeister- und Gemeindevertretungswahl einen flächendeckenden 30er im Ortsgebiet von Thalgau. Schon bisher war das größtenteils der Fall. Jetzt kamen noch einige Abschnitte im Ort dazu. 30er-Schilder an den Ortstafeln am Ortsanfang und am Ende sollen jetzt genügen, um die flächendeckende Neuregelung darzustellen.
So zufrieden wie der ÖVP-Ortschef ist die Thalgauer FPÖ nicht. Gemeindevertreter Christopher Breitenthaler spricht von Heimlichtuerei. „Die ÖVP-Hinterzimmerpolitik muss ein Ende haben“, fordert der FPÖ-Mann. Die Vorgehensweise des Bürgermeisters werde es schwer machen, nach den Wahlen eine gute Gesprächsbasis zu haben. „Natürlich hätten wir es allen sagen können. Aber ich als Bürgermeister kann diese Verordnung erlassen“, entgegnet Johann Grubinger.
Alle Fraktionen seien informiert worden – und die Aufstellung der neuen Tafeln „erfolgt eh erst später“. Die Gemeindebürger hätten mit dem Tempolimit gute Erfahrungen gemacht. Wo viele Menschen seien, so Grubinger, müsse man vom Tempo heruntergehen.
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