Die Wiener Austria verlor 0:2 bei Sturm - damit K. o. im Cup. Seit der Meisterschaft 2013 haben die „Veilchen“ weder Teller noch Pokal geholt. Jetzt voller Fokus auf das Erreichen der Top 6.
Aus, vorbei, die nächste titellose Saison für die Austria ist gleich nach dem ersten Spiel im Frühjahr perfekt!
Auch wenn man gestern in Graz gegen Sturm vor allem vor der Pause ganz gut mitspielte, steht unterm Strich ein 0:2 - heißt: Aus im Viertelfinale, der Rekord-Titelträger im heimischen Cup (27 Erfolge) hat diesen Bewerb nun seit bereits 15 Jahren nicht mehr gewonnen, der letzte große Titel bleibt weiterhin die Meisterschaft 2013 unter Peter Stöger.
Und der violette Start ins Fußball-Frühjahr 2024 zeigte gleich wieder einmal, woran es am meisten hapert: Hinten leistet man sich Schnitzer, die „tödlich“ sind und zu Gegentoren führen, vorne trifft man nicht - kennt man bereits aus dem Herbst, konnte man in der Winterpause anscheinend (noch) nicht richtig beheben. Ist auch ein Qualitätsfaktor, Trainer Michael Wimmer kann da grübeln und feilen, was er will. Er steht nicht auf dem Feld, muss von der Linie aus tatenlos zusehen, wenn wieder gepatzt und nicht getroffen wird.
Voller Fokus auf Top Sechs
Einziger „Vorteil“ des Ausscheidens: Jetzt gilt die volle und einzige Konzentration dem Kampf um die Meistergruppe, daheim geht es nun gegen Hartberg und danach gegen Altach - zwei „Spiele der Wahrheit“, in denen die Kurve gekratzt werden muss, vor allem die „Tor-Kurve“. Wenn man wieder nicht trifft, dann wird es eng mit den Top Sechs. Sehr eng sogar, das wissen alle am Favoritner Verteilerkreis.
Wimmer lenkt den Fokus bereits auf diese Spiele: „Der große Unterschied in Graz war die Chancenauswertung, das müssen wir gleich abhaken. Sonst kann ich den Jungs keinen Vorwurf machen, sie haben gefightet, den Plan ordentlich umgesetzt. Jetzt kommt Hartberg, wir haben unsere Fans im Rücken, das wird ein ganz anderes Spiel - für das wir bereit sein werden!“
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