Um 100 Millionen Euro

Rekordaufträge für steirische Flugsimulatoren

Steiermark
16.11.2023 15:22

Jubel und Erleichterung beim Flugsimulatoren-Erzeuger Axis: Die Lebringer dürfen sich über Aufträge im Wert von über 100 Millionen Euro freuen. Gefeiert wurde am Donnerstag in Zürich.

Touchdown Zürich: Am Flughafen Kloten durfte das steirische Hightech-Unternehmen Axis einen wahren Meilenstein in der knapp 20-jährigen Unternehmensgeschichte begehen. Die Lebringer übergaben an die Schweizer Rettungsflugwacht (Rega) einen hochmodernen Flugsimulator. Dazu kommen außerdem weitere sechs Projekte mit einem Auftragsvolumen von über 60 Millionen Euro - für weitere drei mit 40 Millionen Euro dotierte Projekte steht die Beauftragung der Südsteirer unmittelbar bevor.

Zwölf Tonnen schwer
„Dieser Höchststand ist ein klarer Indikator für das Vertrauen, das Kunden weltweit in unsere Kompetenz und Zuverlässigkeit setzen“, ist Christian Theuermann, Mitglied der Axis-Geschäftsleitung, überzeugt. „Und mit diesen Projekten werden wir nicht nur unsere Marktposition festigen, sondern auch neue Standards in der Branche setzen.“ Der mehr als zwölf Tonnen schwere sogenannte „Full Flight“-Simulator eines Bombardier Challenger 650 wurde in den letzten Tagen mit vier großen Lkw von Lebring nach Zürich gebracht. Dort bildet er nun das Herzstück der Ausbildung für die 27 Jetpiloten der Rettungsflugwacht. Diese holen jährlich rund 1000 verunfallte oder erkrankte Personen mit ihren „fliegenden Intensivstationen“ zurück in die Schweiz.

„Unser Hauptsitz ist nur wenige 100 Meter von hier entfernt. Die Piloten können also nun zuhause trainieren und müssen dafür nicht mehr nach Kanada fliegen“, freut sich auch REGA-Boss Ernst Kohle über die neueste Investition. Betrieben wird das Gerät übrigens von der Lufthansa.

100 Flugstunden im echten Flieger
Insgesamt hat Axis 15 Simulatoren weltweit an Kunden ausgeliefert. „Dieses Projekt mit der REGA, der Challenger 650, ist ein Leuchtturmprojekt und unser größter Auftrag der Geschichte“, fährt Theuermann fort. Vor dem Bau eines Simulators chartert Axis ein Flugzeug des bestellten Typs. „Wir fliegen damit rund 100 Flugstunden und zeichnen die Daten auf. Diese dienen dazu, das Modell zu entwickeln, damit der Simulator exakt das Flugverhalten und sämtliche Systemverhalten nachbildet.“

Belegschaft wird aufgestockt
Bei der Positionierung am internationalen Markt wurde das Unternehmen auch vom Internationalisierungscenter Steiermark unterstützt. Aktuell sucht man bei Axis allein in Lebring 20 Mitarbeiter. „Und das in sämtlichen Bereichen - von der Produktion über die Logistik, den Engineering-Bereich bis hin zu Softwareentwickler.“ Ein Arbeitgeber, der das Abheben quasi garantiert

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