Der Wiener Max Schmidbauer etabliert sich in der Bahnrad-Champions-League, zu der der zweifache U23-Europameister eingeladen wurde. Vor dem Finale am Freitag und Samstag in London sprach er mit der „Krone“ über Holzsplitter im Hintern und den harten Weg zu den Olympischen Spielen in Paris 2024.
Die Besten der Besten werden zur Bahnrad-Champions-League eingeladen. Nur 18 Fahrer weltweit sind startberechtigt. Mit dabei ist diesmal mit dem 21-jährigen Maximilian Schmidbauer auch ein Wiener. Der zweifache U23-Europameister zeigte gleich bei der ersten Station auf Mallorca mit Rang fünf gewaltig auf. „Richtig cool, ich war selber überrascht, weil die Serie heuer so gut besetzt ist wie noch nie“, nahm er auch einen Massensturz, in den er verwickelt war, gelassen: „Ein paar Holzsplitter im Hintern, aber das gehört bei unserem Sport auch dazu.“
Nach Stationen in Berlin und Paris geht Max nun auf Rang elf der Gesamtwertung ins abschließende Doppel-Event in London am Freitag und Samstag. „Ich möchte schon noch in die Top 10 kommen“, will er beim Finale wieder so richtig angreifen. Unterstützt wird er in London auch von Familie und Freunden, die extra anreisen, um ihn auf dem Weg zum großen Ziel Olympia 2024 zu unterstützen. Ein harter Weg, nicht zuletzt deshalb, weil ein entsprechendes Training nur im Ausland möglich ist: „Ich vermisse das Dusika-Stadion.“ Damit ist Max Schmidbauer nicht alleine.
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