„Der Fröhlichkeit im Theater wieder einen Platz zu geben“ - darin sehen Urs Harnik und Stefan Moser die große Aufgabe ihrer Komödie Graz. Und diese erfüllen sie nicht nur mit Herzblut, sondern auch sehr erfolgreich.
Es gab Zeiten, da waren Boulevardkomödien fixer Bestandteil großer Theater, heute ist das kaum noch so. Da springt die Komödie Graz in die Bresche und liefert in konstanter Qualität feine Unterhaltung. Heuer steht mit „Pension Schöller“ ein Klassiker des Genres auf dem Programm, doch Regisseur Robert Persché liefert eine frische Fassung. Gespielt wird von 7. Oktober bis Februar. Dazwischen geht sich auch der Dauerbrenner „Zwei wie Bonnie & Clyde“ mit Moser und Harnik aus.
100 Vorstellungen bietet die Komödie pro Saison, die Auslastung von gut 90 Prozent lässt andere Theater erblassen. Und das gelingt den beiden Chefs und ihrem Team nicht nur mit Boulevard, sondern auch mit hochkarätigen Gastspielen und Kooperationen. Etwa mit der Big Band von Sigi Feigl, die am 21. September die Saison eröffnet, oder - neu - mit Jazz-Veranstalter gamsbART. Auch mit Porcia und dem Theater Akzent gibt es Partnerschaften.
Literatur-Schwerpunkt
Neu ist auch eine Literatur-Schiene: Ulrich Tukur und Christian Redl widmen sich klassischen Balladen, begleitet von Pianistin Olena Kushpler. August Zirner gastiert mit „Der kleine Prinz“, Aglaia Szyszkowitz mit Literatur um 1900. Darüberhinaus bietet die Schauspielerin erstmals auch Workshops an.
Spitzen-Gastspiele
Und dann sind da noch die Gastspiele von Christian Kohlund, Simone Kopmajer, Cornelius Obonya, Adele Neuhauser, Johannes Silberschneider, Barbara de Koy, Erika Pluhar, Fritz Karl, Elena Uhlig, Jürgen Maurer, Brigitte Karner, Kaspar Simonischek und vielen, vielen mehr. Mittlerweile hat sich in Künstlerkreisen herumgesprochen, dass die Komödie Graz ein guter Auftrittsort ist.
Alle Informationen zum umfangreichen Programm finden Sie hier.
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