Salzburg Marathon

Große Hitze ließ alle Rekord-Hoffnungen schmelzen

Salzburg
21.05.2023 13:48
Salzburg läuft! Groß war die Begeisterung beim Lauffestspiel-Sonntag über Marathon- und Halbdistanz-Strecke. Groß war aber auch die Hitze schon ab den frühen Morgenstunden. So blieben neue Streckenrekorde aus. Insgesamt nahmen an allen Festival-Bewerben rund 7000 Laufbegeisterte teil.

So überquerte Herren-Favorit Simon Kamau Njeri nach 2:22:54 Stunden als Marathon-Sieger die Ziellinie. Einen Tag nach seinem 36. Geburtstag war ein neuer Streckenrekord früh außer Reichweite. Nur mit 65 Sekunden Rückstand Zweiter: der Belgier Yohan Zaradzki. „Es ist einfach zu heiß“, war der Kenianer Njeri im Ziel gezeichnet.

Marathon-Sieger Simon Kamau Njeri (li.) und der Zweite Yohan Zaradzki suchten im Ziel den Schatten. (Bild: Robert Groiß)
Marathon-Sieger Simon Kamau Njeri (li.) und der Zweite Yohan Zaradzki suchten im Ziel den Schatten.

Noch mehr hatte die Tempojagd seiner Landsfrau Dorine Jerop Murkomen zugesetzt. Noch zur Halbzeit auf Kurs 2:30 Stunden als Endzeit und damit fünf Minuten über dem alten Rekord, musste auch die 25-Jährige den hohen Temperaturen Tribut zollen, kam letztendlich mit 2:38:26 Stunden ins Ziel. Und war danach minutenlang nicht ansprechbar. Hinterher gestand sie: „Auf den letzten Kilometern war es extrem hart. Ich wollte aber nicht aufgeben, die Zuschauer haben mich so toll angefeuert.“

Über die Halbdistanz zeigten heimische Athleten auf. Bei den Herren setzte sich der Salzburger Sportmediziner Mahdi Sareban in 1:12:08 durch und ließ den Gasteiner Dominik Hirczy um 56 Sekunden hinter sich. Bei den Damen triumphierte letztendlich im Mama-Duell Anna Pabinger (ALC Wels/1:20:16) gegen Lokalmatadorin Conny Stöckl-Moser. Beide wurden von ihren Ehemännern begleitet.

Schnellster über die Halbdistanz: der Salzburger Sportmediziner Mahdi Sareban. (Bild: Robert Groiß)
Schnellster über die Halbdistanz: der Salzburger Sportmediziner Mahdi Sareban.

„Ich hatte zwischendurch Muskelkrämpfe, war kurz ausgestiegen“, erzählte die Siegerin, die nach 18 Kilometern die Saalfeldenerin wieder zurücküberholte. „Meine Beine waren nicht ganz frisch, ich bin es vielleicht auch ein bissl zu schnell angegangen“, meinte Stöckl-Moser, die im Ziel von ihrem Sohnemann Adrian empfangen wurde und sich über ein gelungenes Wettkampf-Comeback nach der Babypause freuen konnte.

Nicht nach Streckenplan verlief der Hervis-10-Kilometerlauf für alle Teilnehmer. Ausgenommen die Sieger: Markus Hartinger (30:12/LTV Köflach) und Annika Leineweber (38:38/ D). Ein kleiner Verfolgerpulk bei den Herren war durch eine Fehlleitung falsch abgebogen, kam dadurch nicht in die Wertung. Dazu musste danach ein Großteil des Feldes wegen einer weiteren Fehlleitung eine längere Strecke zurücklegen. Daher wurde der Lauf zum Viertelmarathon umbenannt.

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