Von Shiffrin bis Mothl

Die zwölf größten Aufreger der Skisaison 2022/23

Wintersport
21.03.2023 06:59

Mit dem 76. Weltcup-Rennen ging in Andorra die Saison der Alpinen zu Ende. 38-mal in 147 Tagen kämpften seit dem Startschuss in Sölden die Frauen gegen die Uhr, ebenso oft die Männer.

Winter adieu! Der weiße Zirkus erlebte in den viereinhalb Monaten viele Aufreger.

  • Mothls Abgang: Er stand auf der Startliste, ging besichtigen - und fuhr heim. Das Karriere-Ende des dreifachen Olympiasiegers Matthias Mayer war und ist der Ski-Welt ein Rätsel.
  • Odis Punkte-Lawine: 23 Jahre hielt die Bestmarke von Hermann Maier mit 2000 Weltcup-Punkten. Nun ist sie Geschichte, Marco Odermatt holte 2042 Zähler. Auch Hermann lobte: „Dabei hat er seinen Zenit noch gar nicht erreicht.“
  • Mikaelas Rekord: Noch länger hatte der Sieg-Rekord von Ingemar Stenmark gehalten, der 1989 seinen 86. Weltcup-Erfolg gefeiert hatte. Am 11. März 2023 übertrumpfte Mikaela Shiffrin diese Marke.
  • AJs Slalom-Sirtaki: Ein neuer Name am Ski-Himmel! AJ Ginnis erstaunte schon beim Slalom in Chamonix vor der WM (2.) und legte in Courchevel nach. Silber! Griechenland entdeckte das Ski-Fieber.
AJ Ginnis (Bild: APA/BARBARA GINDL)
AJ Ginnis
  •  Katharinas Absturz: Slalom-Weltmeisterin und Kugel-Gewinnerin 2021. Mit Livio Magoni einen Toptrainer. Kathi Liensberger aber stürzte in der Weltcup-Startliste auf 20 ab.
  • Österreichs Dreifachsieg: Sofia Goggia sah in Kvitfjell schon wie die Siegerin aus, dann kam die Sonne und die Österreicherinnen. Nina Ortlieb, Stephanie Venier und Franziska Gritsch sorgten für den ersten Dreifach-Sieg seit 2009.
  • Marcels Klebeband: Eine neue Ski-Marke mit einem schwarzen Tape-Band als „Logo“. Marcel Hirschers „Van-Deer-Red-Bull-Sports“ war dank Henrik Kristoffersen erfolgreich. Aufgrund der FIS-Regeln musste das Logo (wegen des Bullen) abgeklebt werden.
(Bild: APA/dpa/Angelika Warmuth)
  • Wikinger-Power: Aleks Aamodt Kilde drückte der Abfahrts-Saison seinen Stempel auf (sechs Siege). Da kam Vinc Kriechmayr trotz vier Erfolgen nicht mit.
  • Blackys Wandlung: Slalom-Spezialist Marco Schwarz schlug im Speed-Geschäft voll ein. Sechster beim ersten Downhill-Rennen in Wengen! Es folgte nach dem ersten RTL-Sieg (Lake Tahoe) beim Finale auch das erste Speed-Podium: Super-G-Zweiter.
  • Max und der Horrorsturz: Es passierte in Copper Mountain just an einem 13. (November)! Max Franz brach sich beide Beine. Kurz vor dem Finale in Andorra konnte sich der Kärntner nach vier Monaten (!) vom Rollstuhl verabschieden.
  • Connys Achterbahn: Sie ist Auf & Abs ja gewohnt, in diesem Winter kam’s dick. Sturz-Flashback in Crans Montana mit Tränen, im nächsten Rennen Sieg in Kvitfjell (Super-G).
  • Radlfahren: Als Mikaela Shiffrin am Kronplatz über ihre Probleme mit dem monatlichen Zyklus spricht, wird das im ORF als „ich komme nicht einmal zum Radfahren, was ich sonst jeden Monat mache“ übersetzt. Der Fehler ging viral.
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(Bild: KMM)



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