Di, 21. August 2018

Volleyball-EM

12.09.2011 22:06

Österreich beendet Heimturnier mit 0:3 gegen Serbien

Das österreichische Volleyball-Nationalteam der Herren ist bei der Heim-EM in der Gruppenphase ausgeschieden - und zwar schon vor der deutlichen 0:3-Niederlage gegen Serbien vom Montagabend. Denn die Türken hatten zuvor in der Wiener Stadthalle gegen Slowenien bereits einen Satz gewonnen, woraufhin unser Team mit dem letzten Gruppenplatz vorlieb nehmen musste.

Österreich hatte schon in seinen beiden ersten Begegnungen bei der EuroVolley mit zwei 0:3-Niederlagen nicht die gewünschten Ergebnisse erreicht. Gerade die jüngere sportliche Geschichte ihrer Bezwinger Slowenien und Türkei sollte der ÖVV-Mannschaft den Weg zu künftigen Erfolgen aber aufzeigen. Beide Truppen arbeiten schon länger an einem Aufwärtstrend, haben nach anfänglich ähnlichen Rückschlägen international nun erste Akzente gesetzt.

Am Montag verabschiete sich die ÖVV-Truppe immerhin mit Anstand von ihrer Heim-EM. Zwar gewann das Team in der Wiener Stadthalle wie an den Tagen davor gegen Slowenien und die Türkei auch gegen Serbien keinen Satz, überzeugte aber gegen den WM-Dritten beim 0:3 (-16,-19,-16) mit seiner kämpferischen und teils spielerischen Leistung. Dass gegen den Sieger der Gruppe A kaum ein Satzgewinn möglich sein würde, war schon vor dem Match klar gewesen.

Serben verzichteten auf Star-Spieler
Und das, obwohl die schon vor der Partie für das Donnerstag-Viertelfinale qualifizierten Gäste auf ihren Starspieler Ivan Miljkovic verzichtet hatten. Der wurde am Tag vor seinem 32. Geburtstag von Coach Igor Kolakovic nicht einmal auf das Spielerblankett geschrieben. So kam der 20-jährige Aleksandar Atanasijevic zum EM-Debüt. Ähnliches passierte bei den Österreichern, bei denen erstmals der 18-jährige Lorenz Koraimann zum Zug kam. Für ihn musste Diagonalspieler Michael Laimer draußen bleiben.

"Wir wollen viel riskieren, alles zeigen, das Herz in die Hand nehmen", hatte ÖVV-Teamchef Michael Warm unmittelbar vor der Partie die Devise für seine Equipe ausgegeben. Das gelang vor 6.500 Zuschauern - darunter viele rot und weiß gekleidete Gruppen von Kindern und Jugendlichen - auch. Die Heimischen bewiesen, dass sie sich vor allem in den vergangenen vier Monaten um einiges gesteigert haben und auf einem guten Weg sind.

Österreich in keinem Spiel-Element ebenbürtig
Doch auch wenn die Serben in diesem "Freundschaftsmatch" zwei Positionen gegenüber der Slowenien-Partie (3:2) vom Vortag verändert hatten, kamen die Österreicher in keinem Spiel-Element ganz an den Gegner heran. Ein besonderes Übergewicht hatte der Medaillenanwärter am Block, im Service, aber auch im Angriff. Für die ÖVV-Mannschaft blieb damit wie vor zwölf Jahren nur der letzte EM-Platz.

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