Mehr Gäste

Wintertourismus holt trotz Schneemangel auf

Vorarlberg
29.01.2023 18:05

Mit guten News können die heimischen Beherbergungsbetriebe aufwarten: Der Start in die Wintersaison ist bisher sehr erfreulich verlaufen - und das bei einer eher dürftigen Schneelage. 

Die heimischen Wintertouristiker konnten einem in den vergangenen Wochen nahezu leid tun: Statt dick eingeschneiter Wälder und Wiesen konnte man die längste Zeit im Grünen spazieren gehen - so weit in den Winter reichte schon lange keine Wandersaison mehr. Skifahrer schlängelten sich über weiße Bänder ins Tal, wo bereits Pollenalarm herrschte.

Nicht gerade die besten Voraussetzungen, um als Winterwonderländle zu punkten. Doch der Eindruck trügt, Vorarlbergs erste Saison-Zwischenbilanz kann sich durchaus sehen lassen:

In den ersten beiden Monaten (November bis Dezember 2022) haben 261.400 Gäste in Vorarlberg insgesamt 827.400 Übernachtungen gebucht. Das sind im Vergleich zum vergangenen Winter immerhin um 62,8 Prozent mehr Ankünfte und um 33,1 Prozent mehr Nächtigungen.

Skifahren - beliebt wie eh und je. (Bild: Stiplovsek Dietmar)
Skifahren - beliebt wie eh und je.

Spätes Saisonende geplant
Besonders der Dezember hat deutliche Zugewinne gebracht. Insgesamt wurden rund 187.700 Gäste (+65,9 Prozent) und 651.700 Übernachtungen (+33,9 Prozent) gezählt. Da verwundert es wenig, dass Tourismus-Chef Christian Schützinger von einem „durchaus erfreulichen Start in die Wintersaison“ spricht - und das „trotz der nicht ganz einfachen Bedingungen in den Skigebieten“. Zudem verweist er darauf, dass die laufende Saison noch lange nicht zu Ende sei. Der Ostermontag fällt heuer auf den 10. April. In den Skigebieten Silvretta Montafon und Golm beispielsweise wird mit einem Saisonende am 16. April gerechnet, eine Woche länger sollen die Lifte in Lech und Zürs laufen, erklärt Schützinger.

Wermutstropfen: Trotz des guten Starts muss festgehalten werden, dass im Vergleich zum November und Dezember 2019 (also vor Corona) ein Minus registriert wurde: Bei den Ankünften -2,1 Prozent, bei den Nächtigungen -7,1 Prozent.

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