Der US-Computerhersteller Dell will offenbar ab 2024 keine in China hergestellten Speicherchips mehr in seinen Geräten verbauen. Das Unternehmen soll seine Lieferanten aufgefordert haben, die Menge in China hergestellter Komponenten in seinen Produkten zu reduzieren.
Das berichtete die japanische Zeitung „Nikkei“ am Donnerstag unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Dell begründete die Abkehr von chinesischen Chips demnach mit Bedenken, die hinsichtlich der Spannungen zwischen den USA und und der Regierung in Peking bestehen.
Die USA hatten im vergangenen Jahr zum Schutz der nationalen Sicherheit ihre Maßnahmen gegen chinesische Hochtechnologie-Konzerne verschärft. US-Präsident Joe Biden will zudem mit einem 280-Milliarden-Dollar-schweren Investitionspaket die heimische Chip-Produktion ankurbeln.
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