Der LASK-Trainer vor dem großen Bundesliga-Hit gegen Meister Salzburg über eine Leistungs-Delle, die Ausnahmerolle der Roten Bullen und warum seine Abwehr trotz Schwächen gegen Tirol kein Sorgenkind ist.
LASK-Trainer Didi Kühbauer redet vor dem morgigen Spitzenspiel in Salzburg nicht lange herum: „Wenn du aus drei Spielen gegen Mannschaften, die du schlagen solltest, nur zwei Punkte holst, dann kann man schon von einem kleinen Loch sprechen. Es liegt jetzt an uns, dagegenzuwirken und wieder rauszukommen“, fordert der Coach. Ob da ausgerechnet der europaweit hochgelobte Meister die richtige Adresse ist? „Wir müssen wieder so auftreten wie in den ersten sechs Runden. Da wusste jeder Gegner, dass er ein sehr gutes Spiel machen muss, um gegen uns zu bestehen“, so Kühbauer.
Gegen Salzburg niemand Favorit
Weiter: „Gegen Salzburg geht keine Mannschaft als Favorit auf den Platz, die spielen in einer anderen Liga. Aber wir wollen dort etwas holen und wissen, dafür ist eine Topleistung erforderlich.“ Den Vergleich mit dem 1:1 von Rapid lässt er nicht gelten:
„Keiner allein Schuld“
„Sie haben es gut gemacht, aber morgen wird Salzburg in einer anderen Besetzung einlaufen.“ Hoffnung gibt der Ablauf der Sperren von Branko Jovicic, Marin Ljubicic und Filip Stojkovic. „Sie sind sicher wichtige Faktoren und geben uns Stabilität. Aber für die Niederlage gegen Tirol war entscheidend, dass wir schlecht verteidigt haben. Trotzdem wehre ich mich dagegen, dass die Abwehr unser Sorgenkind ist. Tirol hat aus fünf Chancen vier Tore gemacht – so wie wir beim 5:1 gegen Wolfsberg. Wir verteidigen alle gemeinsam, da hat keiner alleine Schuld“, betont der Trainer, der vor vielen Jahren als Aktiver beinahe selbst in Salzburg gelandet wäre. „Aber da hat’s Red Bull noch gar nicht gegeben.“









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