Es ist so weit: Ab heute heißt es wieder Schulbank drücken! Laut Schüler gibt es heuer aber einige Herausforderungen. Zudem fordern sie mehr Hilfsangebot, das dringend benötigt wird.
Exakt 60.633 junge Kärntnerinnen und Kärntner starten heute, Montag, ins neue Schuljahr. Für 5410 Buben und Mädchen ist es überhaupt der allererste Schultag.
Einige Herausforderungen
Das neue Jahr bringt gleich auch einige Herausforderungen mit sich. Beispielsweise die Coronathematik, denn diese ist in den Schulen noch lange nicht vom Tisch. „Ab der Unterstufe dürfen Lehrer und Schüler ab heuer ja positiv getestet, aber mit Maske, in den Unterricht“, erklärt Landesschülervertreterin Marie-Christin Mossegger und sieht dabei ein Problem. „In der Oberstufe klappt die Regelung bestimmt. In der Unterstufe haben wir Angst, dass es unter den jungen Schülern zu Ausschließungen kommen könnte.“
Corona bereitet uns weiterhin Sorgen. Wir haben Angst vor Schulschließungen. Zudem brauchen wir mehr Angebote zur Unterstützung der mentalen Gesundheit.
Marie-Christin Mossegger, Landesschülervertreterin
Mehr Angebot für mentale Hilfe
Einen hohen Stellenwert hat deshalb heuer auch die psychische Gesundheit der Kinder, denn die hat vor allem in den vergangen zwei Jahren stark gelitten. „Wir haben es bereits geschafft, die Zahl an Schulpsychologen aufzustocken. Sie werden dringend benötigt. Aber in diesem Bereich geht noch viel mehr.“ So wollen die Schülervertreter Experten in den Unterricht einladen. „Diese sollen die Hemmschwelle, sich selbst Hilfe zu suchen, senken.“
Über neues Fach erfreut
Erfreut zeigt man sich über das neue Fach digitale Grundausbildung. „Für die Einführung kämpfen wir schon lange – zukünftig ist dieses Fach jedenfalls nicht mehr wegzudenken.“ Auch politische Bildung soll heuer forciert werden. „Die Bundespräsidenten- und Landtagswahlen stehen vor der Tür. Vor allem jene, die zum ersten Mal wählen dürfen, sollen die Möglichkeit haben, politisch besser aufgeklärt zu werden.“
Mehr Sicherheit am Schulweg gefordert
Und bei den Volksschülern sowie Erstklässlern spiele der Schulweg eine wichtige Rolle: „Die Wege müssen noch mehr abgesichert werden. Es kann so schnell etwas passieren. Zudem benötigen wir mehr Schülerlotsen, die den Volksschülern auf den Straßen helfen“, sagt Mossegger.









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