Die Corona-Pandemie, so schien es im vergangenen Winter, habe Lackenhof im Bezirk Scheibbs den Todesstoß versetzt. Die Schröcksnadel-Gruppe ließ, wie berichtet, den Wintersportbetrieb vor Ort fallen - zurück blieben Tristesse und Zukunftsängste. Künftig soll das Gebiet das ganze Jahr über Touristen anlocken.
Mittlerweile ist jedoch wieder Aufbruchsstimmung in dem 250-Seelen-Ort am Fuße des Ötschers spürbar. Denn Lackenhof soll mithilfe des Landes vom klassischen Skigebiet zu einer Ganzjahres-Tourismusdestination werden, so wie das schon vor Jahren in St. Corona am Wechsel gelungen ist. Im Oktober soll ein tragfähiges Konzept vorgelegt werden, erste Eckpunkte stehen bereits fest. Klar ist, dass Unterkunftsmöglichkeiten modernisiert und ausgebaut werden müssen. Tourismusobmann Walter Pöllinger schätzt laut ORF, dass 1500 Betten guten Standards gebraucht werden.
Fokus auf Nächtigungen
Das sieht auch Ralf Eisenhut, Leiter der vom Land eingesetzten Taskforce, so: „Unser Hauptaugenmerk muss auf den Nächtigungen liegen, Tagestourismus allein reicht nicht.“ Im Gespräch ist zudem der behutsame Aufbau eines Steckennetzes für Mountainbiker. Bereits gearbeitet wird indes an der Errichtung neuer Trailrunning-Routen. Eisenhut bestätigt: „Diese sollen bereits im Frühjahr Gäste nach Lackenhof locken.“










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