Der Österreicher Sepp Straka hat das Finalturnier der PGA-Tour am Sonntag (Ortszeit) in Atlanta als zweitbester Europäer ausgezeichnet auf Rang sieben beendet. Zum Abschluss gelang dem Olympia-Zehnten seine dritte 68er-Runde im Turnierverlauf, die am Sonntag zu Ende gespielte dritte Runde hatte er mit 64 Schlägen absolviert. Der Nordire Rory McIlroy gewann nach einer starken Aufholjagd und strich damit ein Preisgeld von 18 Millionen Dollar ein.
Der 33-jährige McIlroy sicherte sich als erster Golfer zum insgesamt dritten Mal nach 2016 und 2019 den FedExCup-Titel. Mit 21 unter Par setzte sich der nunmehr 22-fache PGA-Turniersieger mit einem Schlag Vorsprung vor dem US-Amerikaner Scottie Scheffler und dem Südkoreaner Im Sung-jae durch. Scheffler, der aufgrund seiner Topsetzung mit zehn Bonusschlägen (10 unter Par) ins Saisonfinale gegangen war, vergab mit einer verpatzten 73 auf der Schlussrunde sechs Strokes Vorsprung auf McIlroy. Der Nordire, der wie Straka mit vier unter Par ins Turnier gegangen war, reüssierte mit einer 66er-Runde.
„Das ist ein unglaublicher Tag, eine unglaubliche Woche“, strahlte der Sieger nach seinem Coup. „Es ist gerade eine turbulente Zeit für den Männer-Golfsport. Ich glaube an den Sport, ich glaube insbesondere an diese Tour. Ich glaube an die Spieler auf dieser Tour“, sagte McIlroy bei der Trophäenübergabe. „Es ist der großartigste Ort der Welt, um Golf zu spielen, ohne Ausnahme, und ich habe schon überall gespielt.“ Der Nordire gilt als großer Verfechter der PGA-Tour. Einige andere Spitzengolfer haben sich der von Saudi-Arabien finanzierten LIV-Turnierserie angeschlossen und Klage gegen die PGA eingereicht, nachdem sie suspendiert worden waren.
Straka, der zum Abschluss seine dritte 68er-Runde im Turnierverlauf spielte und insgesamt auf 268 Schläge (16 unter Par) kam, beendete die beste Saison seiner bisherigen Karriere mehr als standesgemäß. Ohne die Besonderheit der Bonusschläge im Play-off-Finalturnier wäre der gebürtige Wiener Sechster geworden. „Ich bin sehr happy mit dem Turnier und der gesamten Saison. Dass ich hier Top 10 gemacht habe, ist ein absoluter Traum“, wird Straka beim Fachportal golf-live.at zitiert
Seine Saisonbilanz ist jedenfalls mehr als herzeigbar: Als erster Österreicher gewann Straka Ende Februar mit dem Honda Classic in Florida ein PGA-Turnier, vor zwei Wochen verpasste er seinen zweiten Streich beim Play-off-Turnier im Memphis hauchdünn im Stechen. Auch die Teilnahme an der Tour Championship war eine Premiere für einen rot-weiß-roten Golfer. In der Weltrangliste arbeitete sich der 29-Jährige auf Rang 39, seine bisher beste Platzierung.
Damit hat Straka das Ticket für sämtliche Topbewerbe der kommenden Saison wie die vier Major oder das Tournament of Champions im Jänner auf Hawaii sicher. Zunächst ist aber Urlaub angesagt. „Ich mache jetzt mal ein Monat Pause und in Jackson geht es dann für mich mit der neuen Saison los.“








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