In Sachen Schweinefleisch ist das Ländle ein reines Importland. Die Milchwirtschaft dominiert. Die Freiheitlichen wollen das nun ändern.
Die Schweinehaltung ist im Land Vorarlberg in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten rapide gesunken. Der freiheitliche Landwirtschaftssprecher Daniel Allgäuer rechnet vor, dass im Jahr 1970 noch 36.751 Schweine in Vorarlberg gehalten wurden, heute sind es nur noch 6377. Der Eigendeckungsgrad bei Schweinefleisch liegt im Ländle unter fünf Prozent, ohne Importe müssten Vorarlberger also auf Schnitzel und Co verzichten.
Die FPÖ macht sich nun stark dafür, die Schweinehaltung wieder attraktiv zu gestalten. Und tiergerecht, ohne Vollspaltenböden. Dieser Umstand müsste den Konsumenten dann auch deutlich kommuniziert werden, meint Allgäuer: „Heimische Landwirte, die in eine art- und tierfreundliche Schweinehaltung investieren, sollen auch entsprechend unterstützt werden.“
Öffentliche Hand muss mitziehen
Allgäuer sieht auch Chancen, für einen gesicherten Absatz für die Landwirte zu sorgen - und zwar durch Kooperation mit der „öffentlichen Hand und der in deren Eigentum stehenden Einrichtungen“. Vorarlberg soll so ein Stück weit aus der Lebensmittel-Abhängigkeiten geführt werden. Allerdings ist Schweinefleisch keineswegs das einzige Lebensmittel, das im Ländle importiert werden muss.
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