„Traum in Erfüllung“

Offiziell! Rapids Aiwu wechselt nach Italien

Jetzt ist es offiziell! Rapids Emanuel Aiwu wechselt in die Serie A! Der 21-Jährige unterschrieb bei Cremonese einen Vertrag bis 2026. Die Hütteldorfer sollen für den Deal rund vier Millionen Euro Ablöse kassieren.

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„Für mich geht ein kleiner Traum in Erfüllung.“ Seit Freitag, elf Uhr hat Österreich seinen dritten Legionär - nach Marko Arnautovic (Bologna) und Valentino Lazaro (an Torino verliehen) - in Italiens Serie A, da unterschrieb Emanuel Aiwu bis 2026 bei US Cremonese. Um Punkt 15 Uhr machte es dann auch Rapid offiziell!

„Dürfen auch stolz sein“
Geschäftsführer Sport Zoran Barisic meint zum Wechsel des ehemaligen ÖFB U21-Kapitäns: „Emanuel Aiwu hat in der letzten Saison einen weiteren Schritt nach vorne gemacht und die hohen Erwartungen, die wir in ihn gesetzt haben, absolut erfüllt. Der Abgang eines guten Spielers tut immer ein Stück weit weh, aber wir dürfen auch stolz sein, dass nach Mert Müldür und Maximilian Ullmann bereits der dritte Rapidler innerhalb recht kurzer Zeit den Sprung in die Serie A geschafft hat. Ich wünsche ´Manu´, der sich bei uns stets sehr professionell verhalten hat, alles Gute für seine nächste Karrierestation.“

Hier die ersten Bilder aus Italien:

Dabei hatte der 21-Jährige unter anderem Anfragen von Mainz und Celtic Glasgow, gab es auch Interesse aus Russland und der Türkei. „Aber Cremonese hat mich in den längeren Gesprächen beeindruckt, wollte mich unbedingt“, zog der Defensiv-Allrounder die Lombardei vor. Da ist er rechts in der Dreierkette fix eingeplant, bekommt er auch die Nummer 4. „Die wollte ich behalten, damit ist es bei Rapid ja gut gelaufen“, erzählt Aiwu. Der einer von 15 Neuzugängen ist. Wobei der Kadermarktwert nur 47 Millionen Euro beträgt. Zum Vergleich: Monza, ebenfalls Aufsteiger, ist auf dem Papier über 100 Millionen wert - finanziert von Silvio Berlusconi.

„Es ist eine absolute Top-Liga, hier werde ich jede Woche gefordert, ich freue mich auf die Herausforderung“, weiß auch Aiwu, dass auf ihn der Abstiegskampf wartet. Und die Chance, sich in Italien einen Namen zu machen. „Der Klassenerhalt ist das Minimalziel, vielleicht geht ja auch mehr.“

Spanisch soll helfen
Bereits am Mittwoch war Aiwu mit Mama Heidi und Rapids Erlaubnis nach Cremona geflogen, am Samstag lernt er die Mannschaft kennen, der Liga-Start erfolgt in acht Tagen in Florenz. Bis dahin wird er auch sein Zwei-Zimmer-Appartement in Stadtnähe bezogen, den ersten Sprachkurs absolviert haben. „In der Schule hatte ich spanisch, vielleicht hilft mir das auch beim Italienisch lernen“, hofft Aiwu, der sich abschließend noch einmal bei Rapid für eine wunderbare Zeit bedanken wollte. 

Dank an Rapid
Der Neo-Italiener: „Die Kommunikation mit Rapid war immer sehr offen, die Gespräche ehrlich und konstruktiv. Ich bin für alles dankbar, was ich bei und mit Rapid erleben durfte. Ich bin super aufgenommen worden, der Rückhalt und die Unterstützung der Fans war eine fantastische Erfahrung. Es war ein sehr intensives und lehrreiches Jahr mit vielen sehr schönen Emotionen. Die Möglichkeit, mich jetzt mit Cremonese in der Serie A zu präsentieren ist eine super Sache und tolle Chance. Das Niveau der Liga ist bekanntlich top, wir werden Woche für Woche voll gefordert sein, ich möchte mich unbedingt beweisen und freue mich auf diese neue Challenge."

Rainer Bortenschlager
Rainer Bortenschlager
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