In Zusammenhang mit Korruptionsvorwürfen rund um die Olympischen Sommerspiele in Tokio im vergangenen Jahr hat die japanische Polizei am Dienstag und Mittwoch mehrere Razzien durchgeführt. Medienberichten zufolge gab es Hausdurchsuchungen bei Haruyuki Takahashi, ehemaliges Vorstandsmitglied des Organisationskomitees, dessen ehemaligen Arbeitgeber Dentsu (Werbeunternehmen) sowie Hironori Aoki, Ex-Vorstandschef des Bekleidungsunternehmens und Olympia-Sponsors Aoki Holdings.
Auslöser sind Zahlungen von 45 Millionen Yen (325.262 Euro), die ein von Takahashi geleitetes Unternehmen zwischen 2017 und 2021 von Aoki erhalten haben soll. Aoki wurde 2018 Sponsor der Olympischen Spiele in Tokio.
Da Mitglieder des Olympia-OKs als Staatsbedienstete galten, durften sie kein Geld oder Geschenke in Zusammenhang mit ihrer Position annehmen. Die Zahlung könnte daher den Tatbestand der Bestechung erfüllen.








Kommentare
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).