Österreichs Fußballer schwitzen zurzeit auf dem Platz bei Temperaturen um die Mitte 30 Grad - für Christopher Knett schlicht unvorstellbar, beim Goalie bekommt der Begriff Hitzewelle nämlich noch einmal eine ganz andere Bedeutung. Denn seit dem Wechsel von Erstligist Sepahan zu Foolad innerhalb der iranischen Liga ist das Wetter in seiner neuen Heimat Ahvaz kaum auszuhalten: „Es hat hier täglich 50 Grad, es ist einfach der Wahnsinn. Leute mussten von ihren Firmen aus auch schon nicht mehr arbeiten, weil es zu warm ist“, berichtet der Wiener.
Weshalb der Fünfte von der letzten Saison ständig zwischen der Hauptstadt Teheran oder einem Trainingslager im Ausland pendelt: „Dort bleiben wir mehrere Tage und die Temperaturen sind noch halbwegs aushaltbar. Wir trainieren erst rund zwei Wochen vor dem Liga-Start wieder bei uns daheim.“
Mit Foolad will Chrisi heuer um den Titel mitspielen, dabei ging’s auch beim Wechsel heiß her: „Sepahan wollte mich nicht ziehen lassen, weil ausländische Spieler nicht gerne innerhalb der Liga abgegeben werden.“ Trainer Javad Nekounam, der 151-mal für den Iran auflief, hat viel Erfahrung. Die für den Winter auch dringend benötigt wird - dann ist man nämlich im Achtelfinale in Asiens Champions League gefragt …








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