Dubiose Flächendeals

Pinzgau: Justiz ermittelt gegen Bezirkshauptmann

Salzburg
14.07.2022 13:53

Die Staatsanwaltschaft in Linz ermittelt gegen den Bezirkshauptmann von Zell am See (Salzburg), Bernhard Gratz, und weitere namentlich noch nicht bekannte Personen wegen des Verdachts auf amtsmissbräuchliches Handeln, wie es in einem Schreiben der Staatsanwaltschaft heißt.

Nachdem sich die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) für nicht zuständig erklärt hat und keinen Anfangsverdacht sah, ermittelt nun die Staatsanwaltschaft Linz gegen Bezirkshauptmann Bernhard Gratz „als Vorsitzender der Grundverkehrskommission Pinzgau insbesondere im Zusammenhang mit mangelhaft protokollierten und dokumentierten grundverkehrsbehördlichen Verwaltungsverfahren, der Verletzung des Rechts auf den gesetzlichen Richter durch Entscheidung in unrichtiger Zusammensetzung und der Unterlassung der Durchführung der vorgesehenen Prüfungen und Einholung von Sachverständigengutachten“.

Höchst zweifelhafte Grundstücksverkäufe
Die „Krone“ berichtete in den vergangenen Wochen ausführlich über mehrere höchst zweifelhafte Grundstücksverkäufe im Pinzgau. So hat etwa der Piesendorfer Bauer Peter Höller im Jahr 2003 eine 1,5 Hektar große Wiese über einen Anwalt verkauft. Mittlerweile ist die Lebensgefährtin des Juristen die Besitzerin der Fläche. Sie ist keine Landwirtin. Dies wäre gesetzlich verpflichtend. Die Behörden segneten den Verkauf dennoch ab.

Die SPÖ hat die jetzigen Ermittlungen der Staatsanwaltschaft in die Gänge gebracht.

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