Große Aufregung um Olympiasieger Mo Farah: Der Brite gab zu, in der Vergangenheit unter einer falschen Identität in Großbritannien gelebt zu haben.
„Die Wahrheit ist, dass ich nicht der bin, für den Sie mich halten“, sagte der viermalige Leichtathletik-Olympiasieger in einer BBC-Produktion mit dem Titel „The Real Mo Farah“ (Der echte Mo Farah), die am Mittwoch ausgestrahlt wird. Sein ursprünglicher Name ist Hussein Abdi Kahin.
„Die meisten kennen mich als Mo Farah, aber das ist nicht mein Name, das ist nicht die Wirklichkeit“, so der Leichtathletik-Star. Sein Vater starb im Bürgerkrieg seines somalischen Heimatlandes. Dann wurde er von seiner Mutter getrennt. Laut den Angaben des Sportlers hatte ihn (er war damals neun Jahre alt) eine Frau über das ostafrikanische Land Dschibuti unter dem Falschnamen Mohamed Farah illegal nach Großbritannien geschleust.
Was ihm nun zu dem Geständnis bewegt hatte? Seine eigenen Kinder. „Familie bedeutet mir alles - und als Eltern bringt man seinen Kindern bei, ehrlich zu sein. Aber ich fühlte immer, dass ich dieses Geheimnis hatte, nie ich selbst sein konnte und erzählen, was wirklich geschehen war.“ Ihm sei es jetzt wichtig, die Wahrheit erzählen zu können, so Farah. Laut der britischen Nachrichtenagentur PA muss er trotz seiner Offenbarung nicht um seine britische Staatsbürgerschaft zittern. Wie das Innenministerium in London bereits bekannt gab, habe der Läufer nichts zu befürchten.








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