27.06.2022 07:30 |

Forscher spricht

Konkrete Ideen für mehr Wohnungen in Salzburg

Ein Forscher liefert Ansätze, wie in der Landeshauptstadt benötigter Wohnraum rascher geschaffen werden kann. Es geht dabei nicht nur um Verdichtung.
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Mieten in Salzburg ist kein Honigschlecken: Wer sich auf Wohnungssuche begibt, landet in der Stadt in drei von vier Fällen bei privatvermieteten Objekten. Da gibt es in der Regel keine Preisdeckelung. Wer sich durch Anzeigen wühlt, wird da rasch mit Mietpreisen um 20 Euro je Quadratmeter konfrontiert.

Höhere Gebäude im Süden der Stadt
Mögliche Abhilfe gegen hohe Mietpreise könnte ein größeres Wohnungsangebot schaffen. Doch in Salzburg wird zu wenig gebaut. Laut Wohnbauforscher Bernhard Gugg gibt es aber Wege, wie man beim Thema Neubau rascher zum Erfolg kommen könnte.

„Es gibt Flächen, die unter die Grünland-Deklaration fallen, aber nicht so wichtig sind, zum Beispiel einzelne Abstellflächen für Autos. Wenn man das der Bevölkerung nahe bringt, könnten dort Widmungen für leistbares Wohnen durchgeführt werden“, sagt Gugg. Und: „Oft werden Flächen verkauft, die Bund, Land, Stadt nahe stehen. Etwa Flächen von der ÖBB, um nur ein Beispiel zu nennen. Darauf könnte man bauen und Gemeindewohnungen entwickeln lassen.“

Keine Neuerfindung ist der Begriff Verdichtung. „Dort, wo die Bebauungsdichte hoch ist, etwa in Lehen, kann man kaum ansetzen. Dafür im Süden der Stadt. Wir reden da nicht von Hochhäusern, aber dort könnten durchaus anschauliche höhere Gebäude entstehen“, erklärt der Experte vom Salzburger Institut für Raumordnung und Wohnen.

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