29.05.2022 13:58 |

Wein als Zugpferd

„Burgenlands Winzer spielen in Champions League“

Der Wein gewinnt als touristisches Zugpferd enorm an Bedeutung. Mit einem neuen Konzept will man diesem Trend im Burgenland zusätzlich entgegenkommen und Gästen edle Tropfen, Kulinarik sowie Events bieten

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Unglaubliche 100 Millionen Flaschen Wein verkauft das Burgenland in die ganze Welt. Die edlen Tropfen sind dabei mehr als nur ein Genuss. Der Wein ist ein Aushängeschild und sorgt - in Kombination mit Kulinarik und Kultur - zunehmend dafür, dass es Gäste ins Burgenland zieht. Umso mehr soll daher der Fokus im Bereich Weintourismus verstärkt werden. Der kürzlich gegründete Verein „Weintourismus Burgenland“ will landesweit an vier Standorten ein Haus des Weines als zentrale Anlaufstelle einrichten. Nicht nur die vielfältigen Tropfen sollen hier im Mittelpunkt stehen, sondern auch Veranstaltungen, regionale Schmankerln und Informationen sowie Erlebnis rund um den Wein. Eine Idee sei, dass Besucher dort ihre eigene Cuvée kreieren und mit nach Hause nehmen können, erklärt Herbert Oschep, Obmann des Weintourismus Burgenland.

Fixer Heurigenbetrieb
In Gols und Deutschkreutz laufen bereits Gespräche für Standorte, im Landessüden wurde die Region Eisenberg ins Auge gefasst. Im vierten Haus - der Zentrale in Donnerskirchen - ist man schon weiter: Demnächst findet der erste Pop-up-Heurige im Martinsschlössl statt. Das Ziel ist, bis zum zweiten Halbjahr 2023 einen fixen Gastronomen im Martinsschlössl zu haben. Ein Heurigenbetrieb sei für jedes der vier Häuser vorgesehen, so Oschep. Profitieren sollen von dem Konzept alle: Vom Winzer über den Beherbergungsbetrieb bis zum Gast selbst.

Wein ist im Burgenland „Chefsache“
Welchen Stellenwert Wein und Tourismus im Burgenland haben, zeigt sich auch daran, dass beides „Chefsache“ ist: Hans Peter Doskozil ist der einzige Landeshauptmann Österreichs, der auch für Wein zuständig ist. „Die burgenländischen Winzer spielen in der absoluten Champions League! Mit der noch stärkeren Vernetzung von Wein und Tourismus werden wir noch viel mehr Gäste ins Land holen und gleichzeitig unsere stärkste Marke, den Wein, international noch stärker positionieren“, sagt der Landeschef. „Unsere größte Stärke ist, dass der Landeshauptmann voll hinter der weintouristischen Etablierung im Burgenland steht. Die Anfragen aus anderen österreichischen Weinregionen häufen sich. Das ist ein Zeichen, dass wir gut und richtig unterwegs sind“, freut sich Oschep.

Zwei große Events stehen im Herbst noch bevor: Einerseits die Präsentation des Jahrhundertweines der vier Top-Winzer Scheiblhofer, Prieler, Gesellmann und Kopfensteiner. Und andererseits die Auszeichnung „Rot-goldene Traube“ in der Cselley Mühle. 

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