Österreich ist beim verspäteten Saisonauftakt der hoch dotierten Triathlon-WM-Serie am Samstag in Yokohama nur durch Julia Hauser vertreten. Der ebenfalls geplante Start von Tjebbe Kaindl scheiterte an Einreiseformalitäten. Andere ÖTRV-Asse wie Lisa Perterer, Sara Vilic und Luis Knabl lassen den weiten Asien-Trip aus, zumal dieser Bewerb noch nicht zur Olympia-Qualifikation zählt. Die zweijährige Punktesammelphase für Paris 2024 beginnt nämlich erst Ende Mai.
Parallel zu Yokohama nehmen zahlreiche ÖTRV-Athleten am Wochenende aber am Europacup in Caorle teil.
„Kann vorne mit dabei sein“
Hauser tritt in Japan hingegen erstmals nach ihrem im November in Abu Dhabi erlittenen Beckenknochenbruch wieder an. „Ich bin mit meiner Vorbereitung, wie sie verlaufen ist, zufrieden. Ich freue mich auf das Rennen und bin gespannt, was mein Körper leisten kann“, sagte die 28-Jährige und dämpfte die Erwartungen ein wenig. „Es fehlt mir sicher überall noch ein wenig zur Topform, aber mit einem guten Tag und wenn alles passt, kann ich schon weit vorne mit dabei sein.“
Der heuer zweite WM-Bewerb steht im Juni in Leeds auf dem Programm. Auch der Weltcup beginnt wie die Topserie wegen der Corona-Pandemie Ende Mai verspätet.
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