Vier Wochen Krieg in der Ukraine - die Steiermark zieht eine erste Bilanz: 2300 Flüchtlinge wurden insgesamt erfasst. Die genaue Zahl an Flüchtlingen in unserem Bundesland ist trotzdem ungewiss. Steirer zeigen sich außerdem bei den Quartierplätzen großzügig, einige Personen wurden bereits untergebracht.
Wie viele geflüchtete Menschen tatsächlich derzeit in der Steiermark sind, ist unklar. Denn nicht alle haben sich beim Ankunftszentrum am Gelände der Messe Graz gemeldet. Seit der Öffnung vor einer Woche wurden dort 1500 Ukrainer erfasst, 800 weitere in einem Verteilerzentrum des Bundes in Puntigam sowie bei der Außenstelle des Bundesamts für Fremdenwesen und Asyl. Manche kamen bereits vor ein paar Wochen hierher, andere gerade erst.
Bedarf an Quartieren dürfte weiter steigen
Knapp 14 Prozent der in Österreich in Grundversorgung befindlichen Menschen müssen in der Steiermark betreut werden. So heißt es in der Aufschlüsselung des Bundes. Mit den aktuellen 114 Prozent, so die Leiterin des Krisenstabs Barbara Pitner, erfülle das Land die Quote bei Weitem. Die Steirer haben bisher 5200 Quartierplätze angeboten. 310 Menschen befinden sich schon in einer solchen Unterkunft. Viele der Quartiere müssten aber noch überprüft werden. Man rechne, dass der Bedarf daran künftig weiter steigen dürfte.
Auch dem Aufruf als Pflegefamilien für unbegleitete Kinder und Jugendliche aus der Ukraine bereitzustehen, sind schon 250 Steirer nachgekommen.
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