Als „Schutzschirm“

Teuerungen: Wiener Grüne fordern weitere „Zuckerl“

Die Stadt Wien hat jüngst ein Paket geschnürt, um Mindestsicherungsbezieher hinsichtlich der explodierenden Energiekosten zu entlasten. Nun unterbreiteten die Wiener Grünen zusätzlich Vorschläge für einen „Schutzschirm gegen Teuerungen“, der etwa auch die Mobilitätskosten senken soll.

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Die Parteichefs Judith Pühringer und Peter Kraus sprachen sich in einer Pressekonferenz für ein umfangreiches Unterstützungspaket aus. Jenes, das von der SPÖ zuletzt angekündigt wurde, werde prinzipiell begrüßt, betonten sie. Es gehe aber zu wenig weit und sei zum Teil ein „Copy and Paste“ des Teuerungsausgleichs des Bundes. In Wien wird es unter anderem Direktanweisungen an Mindestsicherungsbeziehern bzw. Mindestpensionisten geben.

  • Ansetzen will man bei der Entlastung seitens der Grünen etwa auch bei den Mobilitätskosten. Menschen, die etwa im Besitz einer Jahreskarte für die Wiener Öffis sind, sollen drei Monate kostenfrei fahren dürfen. Monatliche Zahlungen sollen entsprechend ausgesetzt werden bzw. sollen Personen, die sofort den gesamten Jahresbetrag begleichen, drei Monate länger fahren dürfen. Die Umsetzung würde laut den Grünen mit rund 100 Millionen Euro zu Buche schlagen.
  • In Sachen Energiekosten wird ein Energiegutschein angedacht - im Wert von 100 Euro für Einpersonenhaushalte - und je 25 Euro für weitere Haushaltsangehörige. Die Kosten wurden mit rund 120 Mio. Euro beziffert. Die Finanzierung, so wird empfohlen, solle durch eine „Bürgerinnen- und Bürgerdividende“ erfolgen. Und zwar soll dafür der „Rekordgewinn“ der Wien Energie, der 2020 mit 360 Mio. Euro ausgewiesen worden sei, herangezogen werden, hieß es am Donnerstag.
  • Auch ein Teuerungsausgleich bei der Mindestsicherung bzw. eine Erhöhung der Unterstützung für Kinder wird gefordert. Wiener Wohnen solle zudem auf Mieterhöhungen im Gemeindebau verzichten, regen die Grünen an.
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