
Die gute Nachricht zum „Tag der Rückengesundheit“ am 15. März: Niemand muss sich vom Couchpotatoe zum Spitzensportler verwandeln, um Rückenschmerzen vorzubeugen! Viel wäre damit gewonnen, täglich etwas Bewegung in den Alltag einzubauen. Hier können bereits winzige Änderungen der täglichen Routine hilfreich sein, um den unangenehmen Beschwerden der „Kehreseite“ Paroli zu bieten.
„Es würde schon helfen, bewusster mit der eigenen (Rücken-)Gesundheit umzugehen, um Schmerzen zu vermeiden. In Wirklichkeit ist es vollkommen ausreichend, im Alltag aufzupassen und zwischendurch - beim Arbeiten, bei der Hausarbeit, in der Freizeit - etwas für den eigenen Rücken zu tun“, ist der Wiener Orthopäde Dr. Patrick Mader, überzeugt. „Jede investierte Minute stärkt die Muskeln.“
So sollte man etwa die Mittagspause für einen flotten Spaziergang nutzen. Mit einem Hund macht es natürlich mehr Spaß, in Bewegung zu bleiben. Ein Vierbeiner wirkt sich meist sehr positiv auf die Gesundheit seiner Halter aus. Egal bei welchem Wetter und in welcher Gemütslage: Ein Hundebesitzer muss aus dem Haus, um mit dem Haustier Gassi zu gehen. Damit der Rücken nicht unter der Zugkraft des Hundes leidet, sollte die Fellnase mit seinem Besitzer einen Kurs besuchen, um an der Leine gehen zu lernen.
Ebenso könnte der Weg zur Arbeit für Bewegung genutzt werden: Eine Station früher aus den öffentlichen Verkehrsmitteln auszusteigen oder im Frühling das (elektrische) Fahrrad zu verwenden, würde den Rücken schon deutlich entlasten. In der Firma öfter einmal auf den Lift verzichten! Bewegung, vor allem dann beim Rückweg, hilft außerdem gegen Stress. Dieser lässt Muskeln nämlich genauso verkrampfen.












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