Acht Sichtungen

Im Mühlviertel: „Wolf, du hast die Gans gerissen“

Die Gen-Analyse aus Beweismaterial an den beiden „Opfern“ wird entscheiden, ob im Mühlviertel das Kinderlied „Fuchs, du hast die Gans gestohlen“, in „Wolf, du hast die Gans gerissen“ umgedichtet werden muss. Denn in Lasberg wurden zwei Gänse gewildert, und weil dort ein Isegrim herumstreift, ist er in Verdacht.
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Heuer gab’s allein schon in der Gegend rund um Sandl und Weitersfelden acht belegte Wolfsichtungen, teils mit Fotobeweisen. Und auch gleich jenseits der Grenze in Niederösterreich wurde ein Isegrim gefilmt, als er eine Straße überquerte. Die Tiere könnten zum Rudel gehören, dass sich bei Gutenbrunn an der Grenze zwischen dem Mühl- und dem Waldviertel etabliert hat. Auch im Böhmerwald, im Dreiländereck mit Böhmen und Bayern, lebt ein Rudel.

Zwei Gänse tot
Bisher hatte es aber keine Meldungen über Risse bei Nutztieren gegeben, ein zum Jahreswechsel gefundenes und offensichtlich von einem Raubtier erlegtes Reh in Sandl konnte keinem „Täter“ zugeordnet werden, da eine DNA-Analyse der Bissspuren nicht mehr möglich war. Dies ist jetzt in Lasberg aber anders, wo zwei Gänse von einem Räuber zu Tode gebracht wurden. Natürlich kam gleich der Wolf unter Verdacht. Aber erst wenn die Auswertung der Genspuren fertig ist, lässt sich das mit Sicherheit sagen. Auch Füchse oder streunende Hunde sind als „Täter“ noch im Rennen.

Dass die Wölfe zurück sind, ist unbestritten – in den vergangenen zwei Jahren wurden bekanntlich zwei Wölfe in OÖ tot aufgefunden: in Helfenberg und in Münzkirchen.

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Donnerstag, 26. Mai 2022
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