„Wir sind den Druck gewöhnt!“ Für Rapid-Trainer Ferdinand Feldhofer ist das Finale um die Top-6 gegen Klagenfurt das „wichtigste Spiel, seit ich bei Rapid bin“. 19.000 Fans im Rücken, ein Ohr in Ried.
„Scheinbar hört man mir nicht zu, oder man will es nicht hören. Aber ich habe immer gesagt, dass wir verjüngen, im Umbruch sind, daher in dieser Saison Probleme haben werden. Dennoch heißt es immer: Aber Rapid muss doch.“ Zoki Barisic im Angriffsmodus. Für Rapids Sportchef ist das Finale gegen Austria Klagenfurt um die Top-6 nicht nur eine Pflicht, auch eine Chance: „Wir leisten Pionierarbeit, haben uns für diesen Weg entschieden, um in Zukunft zu ernten.“ Und morgen? „Wir werden marschieren, seriös und konzentriert bleiben, werden dem Druck standhalten.“
Da nickt auch Trainer Feldhofer, der „von meinem wichtigsten Spiel, seit ich bei Rapid bin“ spricht. Als er Ende November übernahm, hechelte Grün-Weiß bereits hinterher: „Südstadt, Graz, Tirol - wir mussten immer gewinnen“, zählt er seine bisherigen Endspiele auf. „Wir sind den Druck gewöhnt, nur jetzt noch jünger als im Herbst.“
Die größte Kulisse
Morgen sollen aber auch die Fans helfen, die mit vielen Aktionen mobilisiert wurden: 19.000 Tickets sind weg - die größte Kulisse in der Ära Feldhofer. Der natürlich immer informiert sein wird, wie es bei Ried gegen Sturm steht. Rapid darf für die Top-6 ja nicht weniger Punkte als die Innviertler machen. „Aber wir müssen auf niemand anderen schauen“, so Feldhofer „Wir spielen auf Sieg. Unsere DNA ist klar, wir müssen aktiv, mutig sein - mit der richtigen Balance.“
Womöglich erneut mit Bernhard Zimmermann, mit dem Rapid bis 2025 verlängerte. Die Sommer-Verpflichtung von Klagenfurts Greil wollte Barisic „aus Respekt vor dem Spieler, dem Gegner und dem Spiel nicht kommentieren“. Die höfliche Art einer Bestätigung …









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